Ballermann in Chaweng | Koh Samui

Chaweng – Amüsiermeile für Touristen

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Der Wahnsinn beginnt nur wenige Meter jenseits der Ringstraße 4169. Vorbei an Garküchen, kleineren Restaurants und Marktständen mit Obst und Gemüse ist die Touristen- und Amüsiermeile Chaweng am gleichnamigen Strand nach nur wenigen Gehminuten erreicht. Unzählige knatternde Mopeds rollen dem Besucher entgegen, gelbe Taxen und private Songthaews (Sammeltaxen), deren Fahrer zumeist unverschämte Preise aufrufen.

Rechts und links der Straße ein Hotel * neben dem anderen, Bars, Kneipen, Restaurants, Verkaufsstände mit gefälschten Gucci- und Oakley-Sonnenbrillen, mit T-Shirts und Uhren. Touristen schlendern die Strandstraße auf und ab, sommerlich bekleidet mit Bermudas, Tops und Flipflops.

Es ist noch früh am Abend. An der parallel zum Chaweng Beach verlaufenden Strandstraße wollen uns zwei schick gekleidete Thai-Frauen die Schnitzel im "Schnitzel Haus" schmackhaft machen. "Original Wiener Schnitzel", sagen sie. Wir gehen unbeeindruckt weiter, vorbei an Geschäften mit Billigkoffern, Thai Souvenirs und Edelboutiquen. Vor den Restaurants stehen längliche Holz- oder Bambusschiffchen mit Crashed Ice und totem Seafood drauf. Alle paar Minuten rollt ein Vehikel vorbei. Aus den Lautsprechern dröhnt ohrenbetäubende Disco-Musik. Eine männliche Stimme wirbt per Megafon für "den besten Club in Chaweng" und die "Mega-Party" am Abend. Auf Englisch versteht sich. Wir werfen einen Blick in eine der Seitenstraßen. Eine Regenbogenfahne weist den Weg zu einer Schwulen-Bar. Noch ist sie geschlossen.

Ein paar Meter weiter sitzen Thai-Prostituierte und warten vor einem der unzähligen "Salons" auf Kundschaft. Alle tragen dieselben lilafarbenen Tops und knapp sitzenden Shorts. Einige von ihnen maniküren auf einer Bank gewissenhaft ihre Fingernägel, andere unterhalten sich. Eine der jungen Frauen hat einen Kinderwagen vor sich. Liebevoll schaukelt sie ihr Baby, bevor sie den Wagen einer älteren Frau überlässt. Die Schicht beginnt. In der einsetzenden Dämmerung schieben nun Verkäuferinnen ihre Wagen mit duftenden Thai-Kräutern nach Hause. Sie machen Platz für den Wahnsinn, der sich in nur wenigen Stunden auf Chawengs Straßen abspielen wird. Die Party beginnt.

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Gudrun Brandenburg

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