Märkte in Thailand: Das gibt es zu kaufen
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Lebensmittelmärkte in Thailand
Lebensmittelmärkte gibt es in Thailand in allen Städten und in beinahe jedem Dorf. Obst, Gemüse, Kräuter, Reis und getrocknete Fische werden entweder unter freiem Himmel oder in überdachten Markthallen feilgeboten. Die Kilopreise betragen oft nur wenige Baht. Mal riecht es an den Ständen angenehm nach Zitronengras und Koriander, mal unangenehm nach Durian oder getrocknetem Fisch. In jedem Fall aber ist ein Bummel über einen thailändischen Lebensmittelmarkt ein Erlebnis.
Hier erhält man schnell einen Überblick darüber, was in Thailand alles wächst, kreucht und fleucht. Da gibt es Körbe mit bekannten und weniger bekannten Früchten wie Mangos, Rambutans, Pomelos, Jackfruits und Mangosteens. Ein paar Meter weiter türmen sich Säcke mit Cashewkernen und Gewürzen, aber auch mit getrockneten Käfern und Schaben. Zwischendurch könnt ihr dabei zusehen, wie Frauen und Männer am Boden sitzend geduldig Thai Basilikum zupfen und zu großen Bündeln zusammenbinden. Rundherum verbreiten Garküchen den Duft von Nudelsuppe und Satéspießen…
Nachtmärkte, Haushalts- und Blumenmärkte
Nachtmark an der Silom Road in Bangkok.
Neben Lebensmittelmärkten gibt es in Thailand auch jede Menge anderer Märkte. In großen Städten wie Bangkok und Chiang Mai werden am späten Nachmittag die Stände für die so genannten Nachtmärkte aufgebaut. Der wohl berühmteste Nachtmarkt in Bangkok liegt an der Silom Road im Vergnügungsviertel Patpong. Hier werden bis nach Mitternacht Taschen, Jeans, Sonnenbrillen, Buddhafiguren aus Holz und Raubkopien von CDs und DVDs verkauft. Blumen in Hülle und Fülle gibt es auf dem Thewet Blumenmarkt im Stadtteil Dusit. Günstige Kleidungsstücke findet ihr in Bangkok zum Beispiel auf dem Pratunam Markt oder in Banglamphu. Der Nachtmarkt in Chiang Mai befindet sich im neuen Stadtzentrum an der Tapae Road.
Auch in Südthailand etwa in den Inselhauptstädten Nathon (Koh Samui) oder Saladan (Ko Lanta) gibt’s jede Menge Straßen- und Marktstände mit Kleidungsstücken. Verkauft werden so genannte Fakes, also kopierte Markenware. Da könnt ihr T-Shirts mit adidas-, Puma- oder Billabong-Logo ab etwa 100 Baht (ca. 2 Euro) erstehen. Eine „Wrangler"-Jeans kostet um die 400 Baht, ein „Oakley"-Basecap 100 bis 150 Baht. Da viele Händler Touristen die Ware für den drei- bis fünffachen Preis anbieten, empfiehlt es sich zu handeln.
Typisch für Thailand sind auch Stände mit Haushaltsartikeln. Sie stehen auf Märkten oder oftmals auch am Straßenrand. Ob Plastikschüsseln, Teller, Schalen, Schachteln, scharfe Messer oder Mörser – das Angebot ist oft immens groß, und die Preise sind für europäische Verhältnisse vergleichsweise gering.
Supermärkte in Thailand: 7-Eleven und Family-Mart
"7-Eleven"-Supermarkt in Bang Niang (Khao Lak).
Filialen der Supermarkt-Kette „7-Eleven" finden sich in Thailand an jeder Ecke und in den kleinsten Dörfern. Zum Sortiment der Mini-Supermärkte gehören neben (gekühlten) Getränken sämtliche Artikel des täglichen Bedarfs. Zu kaufen gibt es Drogerieartikel (Haarshampoo, Hautcreme, Deodorant, Zahnpasta), Milchprodukte (Joghurt, Milch, Käse), Knabbereien und Süßigkeiten, Brot, Kaffee, Zigaretten und Telefonkarten. Außerdem im Angebot: Eiskaffee, Cola und Slurpee (geeiste Limonade) aus dem Automaten.
Die Preise in den thailändischen „7-Eleven"-Läden sind moderat. Eine 1,5-Liter-Flasche Wasser kostet zwischen 7 und 18 Baht (14 bis 36 Cent), ein großes Chang-Bier 37 Baht (74 Cent), ein großer Becher Eiskaffee 17 Baht (34 Cent) und eine Tube Zahnpasta 10 bis 25 Baht (20 bis 50 Cent). Die meisten „7-Eleven"-Filialen haben 24 Stunden lang geöffnet und sind bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt.
Allein in Thailand gibt es 4.300 „Seven-Eleven"-Geschäfte, davon 1.500 in Bangkok. Weltweit betreibt der internationale Mischkonzern mit Firmensitz in Tokyo 30.000 Läden in 20 Ländern, darunter Thailand, USA, Japan, China, Singapur, Malaysia, Australien, Dänemark und Norwegen. Die größte Ladenkette weltweit beschäftigt insgesamt 31.500 Mitarbeiter.
Das Unternehmen wurde 1927 in Texas gegründet und ist heute eine Tochtergesellschaft der Seven & I Holdings Co. in Japan. Ursprünglich hießen die Märkte „Speedee-Mart", erst seit 1946 tragen sie den Namen „7-Eleven". Die Bezeichnung ist auf die einstigen Öffnungszeiten von 7 Uhr früh bis 11 Uhr nachts zurückzuführen. Die meisten „7-Eleven"-Filialen haben jedoch mittlerweile rund um die Uhr geöffnet. Franchise-Unternehmer der thailändischen Geschäfte ist die Charoen Pokphand Group.
Die zweitgrößte Supermarkt-Kette in Thailand ist „FamilyMart". Das Sortiment des Mini-Discounters umfasst ebenso wie das Warenangebot von „7-Eleven" sämtliche Artikel des täglichen Bedarfs (u. a. Drogerieartikel, Getränke, Zeitschriften, Milchprodukte). Die meisten Geschäfte haben rund um die Uhr geöffnet.
In Thailand nimmt die Zahl der „FamilyMart"-Läden kontinuierlich zu. Nach Plänen des Unternehmens soll es bis Anfang 2009 eintausend Filialen im Land geben (2006 waren es 536). Weltweit betreibt die Franchise-Kette zurzeit rund 13.000 Geschäfte. Bis Februar 2009 soll ihre Zahl auf 20.000 angestiegen sein.
„FamilyMart" wurde am 1. September 1981 in Japan gegründet und ist im Besitz der FamilyMart Co., Ltd. Das Unternehmen betreibt u. a. Geschäfte in Thailand, Südkorea, China und Taiwan.
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