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Impfungen für Thailand und Schutz vor Krankheiten


FÜR THAILAND WERDEN FOLGENDE IMPFUNGEN EMPFOHLEN:

Impfung gegen Hepatitis A

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amtes empfiehlt für alle Reiseziele in Thailand einen Impfschutz gegen Hepatitis A. Vor allem in Nordthailand treten seit 2005 Fälle von Hepatitis A auf. Ursache ist der Genuss von kontaminiertem Speiseeis.

Impfung gegen Tetanus, Diphtherie, Polio

Darüber hinaus wird zu einer Impfung gegen Tetanus, Diphtherie und Polio geraten; bei einem Aufenthalt von mehr als drei Monaten auch gegen Hepatitis B. Bei Landaufenthalt oder Jagd und / oder längerem Aufenthalt ist auch der Impfschutz gegen Tollwut, Typhus und Japanische Encephalitis (Hirnhautentzündung) ratsam. Die Japanische Encephalitis wird durch Mücken übertragen.

Impfung gegen Gelbfieber

Wer aus einem Gelbfiebergebiet (z. B. Teile Afrikas und Südamerikas) anreist, muss bei der Einreise in Thailand eine gültige Gelbfieberimpfung nachweisen. HIV / Aids ist in Thailand relativ weit verbreitet und stellt eine Gefahr für jene dar, die sich Infektionsrisiken (Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen) aussetzen.

So schützt ihr euch vor Infektionskrankheiten

Vorsicht beim Verzehr von Speisen auf Märkten.

In ganz Thailand besteht eine erhöhte Infektionsgefahr für diverse Infektionskrankheiten, die durch verunreinigte Speisen oder Getränke übertragen werden. Daher wird vor dem Verzehr und Kauf von Lebensmitteln bei fahrenden Händlern und auf Märkten gewarnt. Achtet darauf, dass ihr nur hygienisch zubereitetes Essen zu euch nehmt. Vermeidet den Genuss von ungeschältem Obst und nicht ausreichend gegarten Speisen.

Denguefieber und Malaria

Denguefieber und Malaria können durch konsequenten Schutz gegen Mücken (Moskitonetz, lange Hosen, langärmelige Hemden und mückenabweisende Mittel) vermieden werden. Durch einen ausreichenden Schutz können gefährliche Durchfälle und andere Tropen- und Infektionserkrankungen weitgehend ausgeschlossen werden. In Thailand hat die Zahl der Fälle von Denguefieber in den vergangenen Jahren zugenommen, so auf Koh Phangan und Koh Phi Phi. Denguefieber wird durch die Aedes-Aegypti-Mücke übertragen. Sie ist dunkel gefärbt, hat weiße Streifen auf den Beinen und eine weiße Zeichnung auf dem Halsschild. Für die Malariaprophylaxe gibt es mehrere verschreibungspflichtige Medikamente (zum Beispiel Malarone, Doxycyclin, Lariam). Bangkok und der Süden Thailands werden jedoch als weitgehend malariafreie Zonen eingestuft. Gefährdet sind die Grenzgebiete zu Kambodscha (Trat, Koh Chang) und Myanmar (Burma).

Reiseversicherungen

Die medizinische Versorgung in Bangkok und in anderen großen Städten Thailands hat in der Regel europäischen Standard. Auf dem Land hingegen fehlen oftmals nach europäischen Maßstäben ausgebildete Ärzte. Viele Ärzte sprechen schlecht oder gar kein Englisch. Daher empfiehlt es sich, vor dem Thailand-Urlaub eine allumfassende Reisekrankenversicherung abzuschließen.

(Quelle: Auswärtiges Amt)

Auslandskrankenversicherung

Die Autorin dieser Website übernimmt keine Gewähr für die Aktualität und Vollständigkeit der vorstehend aufgeführten Bestimmungen. Abschließende und verbindliche Auskünfte zu Impfbestimmungen können nur die thailändischen Botschaften und Konsulate erteilen.

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