Mahout Kurs im Elephant Conservation Centre

Mahout-Training: Angebote und Preise

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Als Mahout (Elefantenführer oder -trainer) lernt ihr, freihändig auf dem Hals eines Elefanten zu reiten, allein auf- und abzusteigen, das Tier zu dirigieren und es zu baden. Vor einigen Jahren haben wir im Thai Elephant Conservation Centre (heute: National Elephant Institute) in Lampang an einem dreitägigen Amateur Mahout Training teilgenommen und waren begeistert. Begeistert nicht nur von dem Kurs selbst, sondern auch von dem Umgang mit den Tieren dort, von der Freundlichkeit des Personals und der weitflächige Anlage mit Seen, Wiesen und tropischen Gewächsen.

Unser dreitägiger Mahoutkurs kostete inklusive Unterkunft und Verpflegung 8000 Baht (198 Euro) pro Person; eine zusätzliche Nacht 500 Baht (12,50 Euro) pro Zimmer. Wer möchte, kann auch einen ein- oder zweitägigen Kursus buchen bzw. ein Langzeit-Training über zehn Wochen. Reservierungen sind im Internet über die Seite www.thailandelephant.org möglich. Die Anzahlung beträgt 50 Prozent des Preises und wird auf ein thailändisches Konto überwiesen. Für die Transaktion fallen Gebühren an. Der Rest des Geldes wird vor Ort bezahlt. Lampang liegt im Norden Thailands. etwa 100 Kilometer westlich von Chiang Mai.

Hier ein ausführlicher Bericht über das Mahout Training im Thai Elephant Conservation Center (TECC):

Anfahrt und Ankunft

Homestay, Elephant Conservation Centre

Homestay im Elephant Conservation Centre

Pünktlich um zwei Uhr mittags steht das Taxi vor der Tür. Wir fahren vom Centara Duangtawan Hotel * in Chiang Mai circa eine Stunde Richtung Lampang und biegen kurz vor der Stadt zum Thai Elephant Conservation Centre ab. Seit 2002 heißt die staatliche Einrichtung zwar National Elephant Institute, doch ist die alte Bezeichnung weitaus gängiger. Nach etwa einem Kilometer Fahrt durch das parkähnliche Gelände erreichen wir das Information Centre Office. Da dort um diese Uhrzeit niemand anzutreffen ist, fährt uns der Taxifahrer direkt zum Homestay, den Unterkünften für Touristen. Die insgesamt drei Hütten verfügen über mehrere einfach eingerichtete Gästezimmer sowie über Zimmer für das Personal.

Erwartet werden wir von Moui. Sie wird während der kommenden drei Tage für uns sorgen und uns bekochen. Da unser dreitägiger Mahout-Trainingskurs erst am folgenden Tag beginnt, beschließen wir, das weitläufige Gelände des Thai Elephant Conservation Centre zunächst auf eigene Faust zu erkunden.

Das Gelände: Elefanten-Badestelle und Hospital

Elefanten-Badestelle, Elephant Conservation Centre

Elefanten-Badestelle im Elephant Conservation Centre

Nur rund 100 Meter vom Homestay entfernt liegt die Elefanten-Badestelle. Ein kleiner See, der um diese Uhrzeit allerdings verweist ist, da die meisten Tiere bereits gegen 15 Uhr zum Schlafen in den Dschungel gebracht wurden. Nur diejenigen Elefanten sind noch hier, die gesattelt mit Touristen auf Trekkingtour gehen. Letzter Ritt ist um 15.30 Uhr. Wir zögern, entscheiden uns dann aber, zu Fuß weiterzugehen. Vorbei an einem weiteren See zum Gehege der Baby-Elefanten. Eins der drei Jungtiere streckt uns gierig seinen Rüssel entgegen, in Erwartung einiger Bananen oder Zuckerrohrstängel. Leider stehen wir an diesem Tag mit leeren Händen da und vertrösten den Kleinen auf den kommenden Tag.

Weiter geht's zum Elefanten-Hospital. Dort wird gerade einem 44 Jahre alten, magen- und darmkranken Elefantenbullen eine Infusion verabreicht. Die Flasche schwebt hoch über dem Tier und hängt an einem Haken im Dach des zu allen Seiten offenen "Behandlungszimmers".

Mehrere Stunden werden vergehen, bis die Flasche leer ist und der "Tropf" abgenommen werden kann. Der Mahout sitzt während der gesamten Zeit geduldig daneben und verpasst dem Tier anschließend einen Einlauf mit dem Gartenschlauch.

Ein weiterer Elefant hat einen riesigen Absess am Vorderbein und kann kaum laufen. Eine Operation sei chancenlos, sagt ein Arzt. Bei einem anderen Elefanten sind die Abzesse nicht ganz so groß und gefährlich. Er soll in den kommenden Tagen operiert werden. Die "Krankenzimmer" der Patienten befinden sich gleich hinter dem Hospital auf einem als Park angelegten Hügel.

Erster Abend: Kennenlernen der Gruppe

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Gegen 18 Uhr dämmert es bereits, und wir schlendern zurück zum Homestay. Die Mahouts sind inzwischen von den Elefanten aus dem Dschungel zurück und spielen im Homestay Karten oder sehen im Fernsehen Thai-Boxen. Beim Abendessen lernen wir unsere neun Mitstreiter kennen: ein junges Pärchen aus England, eine australische Mutter mit ihrer Tochter sowie fünf weitere Australier im Alter zwischen Anfang und Ende zwanzig. Alle fiebern dem morgigen Tag und Beginn des Mahout-Kurses entgegen. Da es am nächsten Morgen bereits um 8 Uhr los geht, verabschieden wir uns rechtzeitig auf unser Zimmer.

Die Gästezimmer im Homestay sind sehr einfach und jeweils mit nur zwei und leider recht harten Betten sowie einem kleinen Regal ausgestattet. Jedes der Zimmer verfügt über eine Dusche (nur lauwarmes Wasser) und eine Toilette. Keine Luxus-Unterkunft, für zwei oder drei Nächte jedoch passabel.

Mahout Trainingskurs, 1. Tag

Mahout-Kleidung

Frisch eingekleidet: Heike in Mahout-Kluft

Um 7 Uhr früh klingelt der Wecker. Es ist noch dunkel. Wir treffen uns zum Frühstück am Gemeinschaftstisch neben der Küche. Moui tischt Spiegeleier mit frischen Toasts auf. Anschließend verteilt Supat, "Organizer" des Kurses, die Trainingskluft (blaue Fishermen-Hosen und Hemden) sowie Zettel mit den Elefanten-Kommandos. Diese sind auf Thai und müssen im Laufe des Tages auswendig gelernt werden.

In unserem neuen Mahout-Outfit machen wir uns zunächst auf zum Office. Dort bezahlen wir den Rest der Kursgebühren und füllen ein Formular u. a. mit Fragen zu unserer Blutgruppe sowie zu unseren Essenswünschen aus. Auch muss für den Notfall die Kontaktadresse einer nahe stehenden Person angegeben werden.

Nachdem die Formalitäten erledigt sind, geht’s rüber zum so genannten "Show Ground", eine Art Freilicht-Arena mit Zuschauertribüne. Dort lernen wir unsere Mahouts und Elefanten kennen. Ich erfahre gerade noch, dass mein Trainer Diám heißt und mein Elefant Wanalii, als die Ersten aus der Gruppe bereits aufsitzen.

Erste Übung: Auf- und Absitzen lernen

Um aufsteigen zu können, muss der Elefant zunächst sein Bein heben. Das entsprechende Kommando dafür lautet: "song soong". Nachdem Wanalii ihr Bein gehoben hat, stelle ich meinen rechten Fuß darauf, halte mich am Ohr des Tieres fest und schwinge mein linkes Bein über Wanaliis Rücken.

Und da sitze ich nun, wackelig und unsicher in etwa 2,20 Meter Höhe, ohne Sattel und ohne Gurt zum Festhalten. Ich stütze mich leicht mit den Händen auf Wanaliis haarig-borstigem Kopf ab, und schon trabt das Tier mit mir davon. Zielstrebig in Richtung Futterstelle. Dort schließe ich mit Wanalii erste Freundschaft, indem ich sie von oben nach und nach mit rund 20 Bananen füttere.

Anschließend macht sich das Tier mit mir auf zur Elefantentränke. Wanalii dreht den Wasserhahn mit ihrem Rüssel eigenständig auf und säuft ausgiebig aus einem Gartenschlauch. Die anderen Tiere tun es ihr gleich. Während die Elefanten trinken, lehnen wir uns zurück, aus Angst, kopfüber vom Elefanten zu rutschen.

Kaum aufgestiegen, heißt es gleich wieder "Absitzen". Weniger auf meins, als vielmehr auf Diáms bestimmendes Kommando ("hup soong") hin, hebt Wanalii erneut ihr Bein. Ich steige ab, wie ich aufgestiegen bin - nur in umgekehrter Richtung. Allerdings setze ich meinen rechten Fuß zunächst ins Leere, da ich Wanaliis erhobenes Bein von oben nicht sehen kann. Beim zweiten Versuch und mit Diáms Hilfe klappt es schließlich. Doch die Freude, wieder festen Boden unter den Füßen zu haben, währt nur kurz.

Das Training in Bildern

Absteigen lernen Aufsitzen: So gehts auch
Mahout-Training, absitzen Mahout-Training, aufsitzen
Auf den Hals springen Stöckchen werfen
Mahout-Training, aufsitzen vornüber Mahout-Training, Dressur
Absteigen über den Kopf Richtig reiten lernen
Mahout-Training, absteigen Mahout-Training, reiten lernen

Schon sitze ich wieder auf Wanaliis Hals und lerne "Stöckchen werfen". Ich versuche, mich an die Kommandos zu erinnern und gebe als erstes den Befehl: "map long" (zu Deutsch: "Sitz!"). Dann werfe ich den Mahout-Stock (eine kleines Beil) auf die Erde und sage: "geb bon" (zu Deutsch: "Heb' es auf!"). Brav reicht mir Wanalii mit ihrem Rüssel den Stock.

Nächste Übung: mit Anlauf auf den Hals des Elefanten springen. Dazu gebe ich das Kommando: "tag long". Wanalii setzt sich mit allen Vieren auf den Boden und beugt den Kopf nach unten. Ich nehme ein paar Meter Anlauf und springe von vorne auf das Tier. Allerdings sitze ich nun verkehrt herum und muss mich, nachdem Wanalii wieder aufgestanden ist, auf ihrem Hals um 180 Grad umdrehen. Eine wackelige Angelegenheit. Adrenalin pumpt durch meinen Körper.

Diám, der kaum Englisch spricht, gibt mir mit Händen und Füßen Anweisungen. Er zeigt mir, wie man einen Elefanten richtig reitet. Dazu werden die Beine angewinkelt und auf beiden Seiten fest hinter die Elefantenohren geklemmt. In der Tat habe ich so mehr Halt, doch macht sich in den Beinen ziemlich schnell ein immer stärker werdender Muskelkater bemerkbar.

Anschließend lerne ich, Wanalii schlafen zu legen. Ich sage zunächst: "map long". Das Tier setzt sich. Jetzt heißt es schnell absteigen und zur Seite springen. Denn schon plumpst Wanaliis massiger Körper nur wenige Zentimeter neben mir zu Boden.

Elefanten tränken und baden

Elefantenwäsche

Wasserschlacht in der Elefanten-Badestelle

Zielstrebig traben die Elefanten nun mit uns zum nahe gelegenen See. Wohl ist uns nicht, denn zum Ufer geht es mehrere Meter steil bergab. Während die Tiere ausgiebig trinken, versuchen wir oben auf dem Hals Balance zu halten. Weiter geht’s zur Elefanten-Badestelle nahe dem Homestay. Zweimal am Tag werden die Tiere hier vor schaulustigem Publikum gebadet. Anschließend ist Vorführung im "Show Ground".

Jetzt aber heißt es erst einmal: ab ins kühle Wasser und hinein in den kleinen See, auf dem kiloweise Elefanten-Dung schwimmt. Schon allein deswegen sind wir bemüht, möglichst nicht ins Wasser zu fallen. Diám gibt mir zu verstehen, dass Wanalii nun tauchen möchte und ich mich aufrecht auf ihren Rücken stellen soll. In der Tat taucht das Tier unter meinen Füßen ab, und ich habe Mühe, auf dem Rücken das Gleichgewicht zu halten. Andere Kursteilnehmer plumpsen ins Wasser und ziehen sich an den Ohren der Tiere wieder hoch. Als uns die Elefanten mit ihren Rüsseln patschnass spritzen, ist die Wasserschlacht in vollem Gang. Zur Freude der meist japanischen Touristen, die mit gezückten Kameras am Ufer stehen.

Elefanten-Show vor Publikum

Anschließend sammeln wir uns mit unseren Elefanten und Mahouts am Weg zum "Show Ground" und nehmen Aufstellung für den Einzug in die Manege. Jojo führt mit einer Fahne im Rüssel den Zug an. Dann folge ich mit Wanalii, die mit einem Stock im Rüssel kräftig die Trommel schlägt. Die anderen neun Kursteilnehmer reihen sich mit ihren Tieren hinter uns ein.

Showtime. Jojo hisst in der Arena die Flagge, die übrigen Tiere stellen sich in einer Reihe vor den Zuschauerbänken auf. Alle Elefanten werden per Megafon mit ihren Namen vorgestellt. Als Wanalii an der Reihe ist, macht sie wie die anderen einen "Knicks". Kommandos bedarf es dafür keine. Jedes Tier weiß aus dem "FF", was es zu tun hat.

Mahout-Trainingskurs, Elefantenshow

Vorführung im "Show Ground". Foto: Diám

Dann reiten wir Rüssel an Rüssel durch den "Show Ground" und zeigen, was wir bisher gelernt haben haben: Aufsitzen, Absteigen, Stöckchen werfen, die Elefanten schlafen legen, mit den Tieren auf einem Baumstamm balancieren. Obgleich mittlerweile der Schmerz in unseren Beinen immer deutlicher zu spüren ist, sind wir stolz, unser Können vor Publikum zu zeigen.

Anschließend überlassen wir unseren Mahouts und Elefanten die Show und verfolgen die weitere Vorführung auf den Zuschauerbänken. Da stapeln die Tiere mit ihren Rüsseln Holz, malen Bilder und spielen Xylophon. Abschließend steigen wir noch einmal auf und reiten im Kreis. Um 10.45 Uhr ist die Show vorbei, und die Zuschauer füttern die Tiere zur Belohnung mit Bananen und Zuckerrohr.

Nach der Vorführung geht’s zurück zum Homestay, wo wir unsere nasse Kleidung gegen trockene tauschen. In der Pause wärmen wir uns in der Sonne auf und lernen eifrig Elefanten-Kommandos. Um punkt 12 Uhr tischt Moui dann das Mittagessen auf: Mini-Frühlingsrollen, Hühnercurry, gebratenes Gemüse, Reis und frisches Obst.

Um 13 Uhr versammeln wir uns wieder mit unseren Mahouts an der Elefanten-Badestelle nahe dem Homestay. Ich erfahre, dass Diám seit 16 Jahren als Elefantentrainer arbeitet. Da er nur wenige Worte Englisch spricht, malt er die Zahl "16" mit den Fingern in die Luft, ebenso eine "11" für Wanaliis Alter. Doch schon ist keine Zeit mehr zum Reden, denn nun heißt es wieder "Aufsitzen" und "Fertig machen" für die Nachmittags-Show. Wir unterdrücken den Schmerz in unseren Beinen und geben unser Bestes.

Ritt in den Dschungel

Elefantenritt, Dschungel, Thailand

Ritt in den Dschungel: Schlafenszeit für Wanalii

Um 15 Uhr ist für die Elefanten Feierabend. Wir machen die Tiere fertig für die Nacht im Dschungel und legen ihnen Ketten über. Dann sitzen wir auf und reiten etwa eine halbe Stunde zum Teil steil bergauf in den Wald. Zum Glück sitzt Diám hinter mir und verschafft mir so ein Gefühl von Halt und Sicherheit. Wir suchen in Abständen von jeweils 50 bis 100 Metern geeignete Schlaf- und Futterplätze und ketten die Tiere dort an.

Zurück im Homestay, freuen wir uns auf eine Dusche und warme Kleidung. Denn an diesem Januarabend kühlt die Temperatur auf nur fünf bis sechs Grad ab.

Mahout Trainingskurs, 2. Tag

Früh gegen 6.30 Uhr brechen wir noch im Dunklen auf, um die Elefanten aus dem Dschungel abzuholen. Am Lagerhaus für Elefantenfutter erhält jeder Kursteilnehmer zunächst zwei lange Zuckerrohrstangen, das erste Frühstück für die Elefanten. So bewaffnet, kraxeln wir bergauf durch den Morgennebel, der sich langsam über den Wäldern hebt. Schon von Weitem hören wir das freudige Trompeten der Elefanten.

Diám nimmt Wanalii die Ketten ab, und wir sitzen auf. Der Ritt zurück zum Center führt steil bergab über schmale, holperige Pfade. An einer nahe gelegenen Wasserstelle nehmen die Tiere ihr erstes morgendliches Bad. Platschnass reiten wir zurück zum "Show Ground", wo unsere Mahouts die Tiere zunächst säubern. Wir dagegen wechseln im Homestay die Kleidung und lassen uns Mouis Spiegeleier mit Toast schmecken.

Rundgang durchs Elephant Conservation Centre

Babyelefant und Elefanten-Mutter, Thailand

Baby-Elefant mit seiner Ziehmutter

Nach der Morning-Show, die wie am Vortag gegen 10.45 Uhr endet, führt uns unser Kursleiter Supat über das Gelände des Thai Elephant Conservation Centre. Am Gehege der Baby-Elefanten erfahren wir, dass eins der Jungtiere bei seiner Ziehmutter aufwächst, da seine richtige Mutter das Baby verweigert hat. Im Nachbargehege trinkt ein erst drei Monate alter Elefant gierig aus der Brust seiner Mutter. Supat berichtet, dass in Thailand ein Elefant durchschnittlich zwischen 400.000 und 600.000 Baht (ca. 9930 und 14900 Euro) koste und sein Besitz Reichtum bedeute.

Anschließend besichtigen wir die Papierfabrik, in der aus Elefanten-Dung Briefpapier, Fotoalben und Tagebücher hergestellt werden. Die Produkte werden wie die von den Elefanten selbst gemalten Bilder in den Souvenirshops des TECC verkauft. Mehrere Bögen farbigen Briefpapiers samt Umschlägen kosten 150 Baht (3,70 Euro). Die Preise für die Bilder liegen zwischen 500 und 1000 Baht (12,40 bis 24,80 Euro) und sind damit um ein Vielfaches günstiger als in privat betriebenen Elefanten-Camps (siehe Bericht zum Maetaman Elephant Camp).

Mittagessen und Elefanten-Show mit Konsequenzen

Zeit fürs Mittagessen. Moui hat reichlich aufgetischt: Hühnchen süß-sauer, Fischcurry und Drachenfrüchte. Wir lassen es uns schmecken.

Bei der anschließenden Elefanten-Show bricht meine Freundin Heike aus Angst das Training spontan ab. Während alle anderen Tiere freudig ins Wasser waten, verweigert Somchai das Bad. Das Tier bleibt störrisch am Ufer stehen und wirft meine Freundin beinahe ab. Heike hat für heute erst einmal genug.

Ich mache tapfer weiter und reite indes mit den anderen zum "Show Ground". Nach der Vorführung bringen wir die Elefanten wie am Vortag pünktlich um 15 Uhr in den Dschungel.

Mahout Trainingskurs, 3. und letzter Tag

Abschied von Diám, Wanalii, den anderen Mahouts und Elefanten. Noch einmal holen wir morgens gegen 6.30 Uhr die Tiere aus dem Dschungel ab. Noch einmal baden wir mit ihnen und zeigen anschließend bei der Elefanten-Show unser Können. Am Ende der Vorführung erhält jeder Kursteilnehmer aus dem Rüssel seines Elefanten ein Zertifikat über die erfolgreiche Teilnahme an einem "Amateur Mahout Training Course". Dazu gibts ein kleines Mahout-Beil als Schlüsselanhänger.

Wir verteilen Trinkgelder (je 500 Baht für unsere Mahouts, 200 Baht für die Küche) und nehmen Abschied von unseren Elefanten. Ein letzter Klaps auf den Wanaliis Po und ihr ein letztes Mal Bananen und Zuckerrohr in den Rüssel stecken. Gegen 11 Uhr ist unser Training am dritten Kurstag beendet. Trotz Abschiedschmerz freuen wir uns auf unser komfortables Hotelzimmer in Chiang Mai, eine warme Dusche und endlich wieder saubere Kleidung.

Infos und Anmeldung zum Mahout-Kurs

Thai Elephant Conservation Centre (National Elephant Institute), www.thailandelephant.org oder Telefon: 0066-5424-7876.

Anschrift: Lampang-Chiang Mai-Highway, Kilometer 28-29, Hang Chat Lampang

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