Koh Chang Tour - Schnorcheltrip zu Nachbarinseln

Schnorcheltouren von Koh Chang - Überblick und Preise

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Zum Mu Koh Chang Nationalpark im Südosten von Thailand zählen rund 50 kleinere und größere Inseln. Auf Koh Chang, der Hauptinsel des Marine-Nationalparks, gibt es zahlreiche Anbieter so genannter Around Island-Touren, Bootstrips, die mehrere Schnorchelstopps beinhalten. Üblicherweise werden auf einer ganztägigen Tour ab Koh Chang drei bis fünf Nachbarinseln angesteuert. Dazu gehören meist Koh Rang, Koh Wai und Koh Yak. Die gängigen Preise für eine Ganztagestour bewegen sich zwischen 600 und 900 Baht (13 bis 20 Euro), je nach Anzahl und Entfernung der Inseln.

Koh Chang - Tour mit der Thaifun vorbei an 15 Inseln

Die beliebteste und längste Tour ab Koh Chang mit Thaifun bis nach nach Koh Mak kostet 1390 Baht (31 Euro). Die Bootsfahrt mit drei Schnorchelstopps führt an insgesamt 15 Inseln vorbei, auf Koh Wai und Koh Mak kann, wer will, an Land gehen. Die Tour wird mit einem Slow-Boot mit Wasserrutsche durchgeführt, für Sitzkomfort sorgen die bequemen Korbsessel und -bänke. Im Preis inklusive sind ein reichhaltiges Mittagsbuffet mit mehreren Hauptgerichten, Wasser, Tee, Kaffee, Kuchen und Obst. Softdrinks und Bier kosten extra. Die Abholung von einem der Strände an der Westküste von Koh Chang erfolgt mit dem Motorboot. Hier mein Tourbericht:

Punkt 7.40 Uhr fährt das Motorboot vor dem White Sand Beach Resort * am gleichnamigen Strand auf Koh Chang vor. Ein Ehepaar und ich sind die ersten Fahrgäste, die mit dem flotten Motorboot zur Thaifun gebracht werden. Das weiße Schiff hat in einigen hundert Metern Entfernung gestoppt und wartet, bis wir vorgefahren und eingestiegen sind.

Nördlicher Klong Prao Beach, Chai Chet

Nördlicher Klong Prao Beach (Chai Chet)

Anschließend beginnt eine circa ein- bis eineinhalbstündige Fahrt entlang der Westküste von Koh Chang. Der White Sand Beach im nördlichen Teil ist der erste Strand, der angefahren wird. Dann geht es weiter Richtung Süden zum Klong Prao Beach, zum Kai Bae Beach und zum Lonely Beach. Während die Thaifun mit langsamer Fahrt die Küste entlang schippert, fährt das Motorboot immer wieder an Land, um weitere Fahrgäste abzuholen und an Bord zu bringen.

Ich habe es mir auf dem Oberdeck in einem Korbsessel in der ersten Reihe neben der Kapitänskajüte gemütlich gemacht. Die Morgensonne breitet sich langsam über dem Meer aus. Während der Fahrt hat man eine gute Aussicht auf alle Strände an der Westküste Koh Changs. Neben dem größtenteils überdachten Oberdeck gibt es auf der Thaifun noch ein kleines, nicht überdachtes Sonnendeck mit Liegestühlen sowie ein geschlossenes Unterdeck.

In Höhe des Klong Prao Beach tauchen Steuerbord Koh Changs kleine Nachbarinseln Koh Rom, Koh Yuak, Koh Pli und Koh Man Nok auf. Am äußersten Südwestzipfel von Koh Chang befindet sich der Affenwald, auch Monkey Island genannt. Da sich die Makaken jedoch nur am Nachmittag auf den Felsen am Wasser zeigen, wird das Boot hier erst später einen Stopp einlegen.

Koh Klum, Thailand

Die Nordküste der Insel Koh Klum

Wir lassen Koh Chang auf der Backbord-Seite hinter uns und nähern uns der Nordwestküste von Koh Klum. Die langgestreckte Insel ist dicht mit Regenwald und Kokospalmen bewachsen, hat schöne, weiße Naturstrände und wird von kleineren Felseninseln umgeben. Weiter geht die Fahrt in östlicher Richtung.

Nach einer halben Stunde erreichen wir die Nordküste von Koh Wai, deren Form einem Walfisch gleicht. Auch Koh Wai ist dicht mit Regenwald bewachsen und hat paradiesisch schöne Strände, von denen die meisten an der Nordküste liegen.

Dort macht die Thaifun am Pier des Good Feeling Resorts und des Koh Wai Paradise Resorts fest. Beim Aussteigen müssen wir über mehrere Schiffe klettern. Vom Pier zum Strand sind es nun nicht einmal mehr hundert Meter.

Koh Wai, Thailand

Traumstrand auf der Insel Koh Wai

Vor uns erstreckt sich eine traumhafte Bucht mit puderweißem Sandstrand, Kokospalmen, Kasuarinen und den einfachen Holz-Bungalows des Koh Wai Paradise Resorts. Das Wasser ist glasklar und schimmert grün in der Sonne. Vom Strand zum Riff mit vielen Riff-Fischen sind es nur wenige Flossenschläge. Eine knappe Stunde haben wir Zeit zum Schnorcheln, Baden und für etwaige Inselerkundungen. Allerdings kommt man als Nicht-Hotelgast oder -Inselbewohner an dem rund 250 Meter langen Strand nicht allzu weit. Denn für Tagestouristen ist der Zugang durch die Resorts und damit zum restlichen Teil der Insel gesperrt.

Wieder an Bord der Thaifun, geht es weiter Richtung Koh Kham und Koh Mak. Zeit fürs Mittagessen. Auf dem Oberdeck wird das Büffet mit thailändischen Gerichten (Rotes Curry mit Huhn, Schweinefleisch süß-sauer), italienischen Nudelgerichten (Spaghetti und Penne mit Gorgonzola-Soße) aufgebaut. Anschließend wird Obst gereicht.

Koh Kham, Thailand

Die Privatinsel Koh Kham vis-à-vis von Koh Mak

Wir nähern uns der Insel Koh Kham mit ihrem schon unnatürlich weiß aussehenden Sandstrand. Der Sand stammt vom Festland, wurde mit Schiffen nach Koh Kham gebracht und hier aufgeschüttet. Koh Kham ist eine Privatinsel. Der Eigentümer, ein Vertrauter Königs Rama V., habe die Insel einst für 240 Millionen Baht (rund 5.350.000 Euro) gekauft, erklärt uns unsere Reiseleiterin. Nun entsteht seit mehreren Jahren ein Resort auf der Insel. Die schon fertigen Bungalows muten futuristisch an. Die grauen Steinbauten sind schmal und hoch und haben zur Rückseite hin stark abgeschrägte Dächer.

Vis-à-vis von Koh Kham befindet sich die Nordwestküste Koh Maks mit dem paradiesisch schönen Ao Suan Yai Beach. Die beiden Inseln liegen so nah beieinander, dass man bei Ebbe zu Fuß hinüber laufen kann.

Vor dem Suan Yai Beach ankert unser Boot. Wer schnorcheln oder schwimmen möchte, kann direkt vom Schiff ins Wasser springen. Andere Fahrgäste wie ich entscheiden sich für einen Landgang und werden mit dem Motorboot zum Strand gefahren. An einer Beach Bar gibt es Getränke, vis-à-vis eine Touristeninformation.

Das Wasser am Ao Suan Yai Beach ist flach, hellgrün bis türkisfarben und glasklar. Der puderweiße Sandstrand wird von Kokospalmen gesäumt. An seinem nordöstlichen Ende befindet sich das Happy Days Resort in Traumlage. Es folgen unbebaute, von Kokospalmen und Regenwald gesäumte kleine Buchten bis hin zu einer vorgelagerten Insel, von der man bei Ebbe hinüber nach Koh Kham laufen kann.

Koh Yak Lek, Thailand

Schnorchelstopp bei Koh Yak Lek

Nach einer Dreiviertelstunde werden wir mit dem Motorboot wieder zurück zur Thaifun gebracht. Nun geht es weiter zu unserem letzten und schönsten Schnorchelstopp bei Koh Yak Lek. Koh Yak Lek ist eine winzige Insel und liegt nur wenige hundert Meter von Koh Rang entfernt. Das kristallklare Wasser ist voller Fischschwärme, Korallen gibt es nur wenige. Gut beraten ist, wer die Felsen am Ufer von Koh Yak Lek nicht berührt, da sie von scharfkantigen Austern übersät sind. Nach einer Stunde treten wir – vorbei an der dicht mit Regenwald bewachsenen Insel Koh Rang - die Rückfahrt nach Koh Chang an. An Bord werden Kaffee und Bananenkuchen serviert.

Am Südzipfel von Koh Chang stoppt das Boot, wie versprochen, noch einmal bei Monkey Island. Jetzt, am späten Nachmittag, tummeln sich – wie prophezeit - zahlreiche Makaken auf den Felsen. Die Besatzungsmitglieder der Thaifun werfen den Affen Futter in Form von Wassermelonen-Stückchen hinüber, die in Windeseile verspeist werden. Die Auslöser der Kameras klicken.

Wie auf der Hinfahrt fährt unser Boot auch auf dem Rückweg nah an der Küste von Koh Chang entlang. Fahrgäste, die an den südlichen Stränden wie Lonely und Klong Prao Beach aussteigen möchten, verabschieden sich und werden mit dem Motorboot an Land gebracht. Es ist bereits dunkel, als wir am White Sand Beach im Norden der Westküste von Koh Chang ankommen. Zwölf Stunden hat unsere Tour insgesamt gedauert.

Inseltouren mit Thaifun und mit anderen Anbietern können auf Koh Chang in allen Reisebüros und Resorts * gebucht werden.

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