Koh Phi Phi: Tauchen, Tauchplätze und Tauchkurse
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Fotos: www.pixelio.de |
Abtauchen mit Skorpionfischen und Haien
Die Tauchplätze rund um Koh Phi Phi (Ko Phi Phi) sind sehr unterschiedlich. Die Sichtverhältnisse hängen stark von der Jahreszeit ab und verschlechtern sich in der Regel mit dem Monat März. Den meisten Tauchplätzen ist jedoch eine üppige Flora und Fauna mit Weich- und Hartkorallen sowie Schwarmfischen und Weichtieren gemein. Zu sehen sind Muränen, Kaiser-, Feuerfische, Napoleonfische, Drücker und Schildkröten. Seltener ziehen Rochen und Haie vorbei. Zu den schönsten und spektakulärsten Tauchplätzen in der Region zählen mit Sicherheit Hin Daeng und Hin Muang.
Tauchtrips und Kurse könnt ihr in jeder Tauchbasis auf Phi Phi Don buchen. Die Preise sind hier vergleichsweise günstig. Der Padi Open Water Diver (OWD) für Anfänger beispielsweise kostet durchschnittlich 295 Euro; der Advanced Open Water Diver (AOWD) für Fortgeschrittene 245 Euro. Taucher bezahlen für eine Tagestour mit zwei Tauchgängen vom Boot circa 60 bis 65 Euro. Die Preise entsprechen weitgehend denen auf Koh Lanta.
Wer schnorcheln will, kann entweder auf einem Tauchtourenboot mitfahren (zu buchen bei den Tauchbasen vor Ort) oder ein Taxiboot (Longtailboot) chartern. Die Taxiboote steuern sowohl die Buchten an der Küste von Phi Phi Don an als auch die Nachbarinseln Phi Phi Ley, Bamboo und Mosquito Island. Die Preise für Schnorcheltouren mit dem Taxiboot richten sich nach der Stunden- und Personenzahl.
Shark Point
Seinen Namen verdankt dieser Tauchplatz den Leopardenhaien, die hier mitunter anzutreffen sind. Viele Weichkorallen, Muränen, Igel- und Skorpionfische bevölkern die Riffe, die aufgrund ihres Reichtums an Fischen und Korallen unter Naturschutz gestellt wurden. Zu erkennen ist der Tauchplatz an einem kleinen Felsstück, das aus dem Wasser ragt. Die Sichtweiten betragen bis zu 25 Meter, die Tiefen reichen bis etwa 26 Meter.
Anemonenriff
Etwa 500 Meter vom Shark Point entfernt liegt das Anemonenriff. Es beginnt in circa sechs Metern Tiefe und fällt Richtung Norden auf 24 Meter ab. An seinem höchsten Punkt ist das Riff fast vollständig mit Anemonen bedeckt. Zu sehen sind Barracudas, Muränen, Tunfische, Zackenbarsche, Skorpionfische und zeitweise auch Leopardenhaie. Die Sichtweiten betragen bis zu 25 Meter, die Tiefen reichen von sechs bis 24 Meter.
Wracktauchen am King Cruiser
Kurze Pause nach dem Tauchgang.
Die thailändische Fähre King Cruiser musste ihren Betrieb 1996 wegen einer Riffkollision einstellen und liegt heute als Attraktion für Taucher in der Nähe des Anemonenriffes auf Grund. Rund um das Schiff sind Feuerfische und Drachenköpfe heimisch.
Der Bug befindet sich in einer Tiefe von etwa 35 Metern, das Oberdeck in 15 Metern Tiefe. Der Eingang in 22 bis 17 Metern Tiefe ist verhältnismäßig groß, die Fenster haben keine Scheiben, so dass ihr das Schiff jederzeit wieder verlassen könnt.
Koh Bida
Koh Bida (Ko Bida) liegt südlich von Phi Phi Ley und bietet ideale Tauchbedingungen vor allem für Anfänger. Die Tauchgänge führen an flachen Hartkorallenriffen und bis zu 28 Metern tiefen Steilwänden mit Weichkorallen und Gorgonien vorbei. Mitunter sind Leopardenhaie und am frühen Morgen auch Schwarzspitzenriffhaie zu sehen.
Fantasy Rock
Fantasy Rock ist eine kleine Insel neben Koh Bida. Von einer Lagune taucht man in acht Meter Tiefe bis zu einer Steilwand (bis zu 24 Meter tief) mit vielen Hart- und Weichkorallen ab. Am Fantasy Rock sind unter anderem Fledermausfische, Muränen, Drachenköpfe und – mit etwas Glück - auch Leopardenhaie und Schwarzspitzriffhaie zu sehen.
Hin Bida
Am Unterwasserriff Hin Bida mit zahlreichen Fels- und Korallenformationen lassen sich Rotfeuerfische, Muränen, Kugelfische, Barracudas und saisonbedingt auch Leopardenhaie beobachten. Tiefe: ca. 20 Meter; Sichtweite ca. 25 Meter.
Koh Ha (Ko Ha)
Koh Ha (Ko Ha) heißt übersetzt "Fünf Inseln". Allerdings sind es mittlerweile sechs, da sich von Koh Ha Yai ein Teil abgelöst hat. Die unterschiedlichen Tauchplätze vor Ort warten mit guten Sichtweiten, Steilwänden und Fischschwärmen auf. In den Monaten Januar bis April ziehen mitunter auch Mantarochen und Haie vorbei. Die Sichtweiten liegen bei über 25 Metern, die Tiefen bei mehr als 30 Metern. Eine Lagune zwischen den Inseln eignet sich gut zum Schnorcheln.
Hin Daeng / Hin Muang
Zu den schönsten Riffen der südlichen Andamanensee gehören Hin Daeng und Hin Muang. Sie liegen etwa 30 Seemeilen südwestlich von Koh Lanta mitten im Meer. Hin Daeng (der rote Felsen) fällt steil bis auf über 60 Meter Tiefe ab und ist mit roten Weichkorallen besetzt. In den Monaten Januar bis April sind häufig Walhaie und Mantarochen anzutreffen. Die Sichtweite reicht bis zu 30 Metern.
Koh Rok
Koh Rok liegt etwa 25 Kilometer südlich von Koh Ha und besteht eigentlich aus zwei Inseln, die nur durch einen schmalen, 15 Meter tiefen Kanal getrennt werden. Die Tauchgänge an diesem Platz sind vergleichsweise flach. Der Grund besteht in erster Linie aus Tafelkorallen und Geweihkorallen. Weichkorallen findet man nur in den tieferen Regionen und an Überhängen. Zu sehen sind unter anderem Papageienfische, Drücker, Fledermausfische, Schwarzspitzenriffhaie und Schildkröten. Die Sichtweiten liegen bei zehn bis 30 Metern, die Tauchtiefen bei fünf bis 20 Metern.
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