Koh Mook - Anreise, Strände und Resorts

Geheimtipp in Südthailand: Die Insel Koh Mook

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Die südthailändische Insel Koh Mook (auch Ko Muk) ist touristisch kaum erschlossen und gilt nach wie vor als Geheimtipp. Wer Ruhe sucht, findet an den beiden Hauptstränden der Insel Entspannung pur. Aufgrund der Lage und den guten Bootsverbindungen (siehe unten) ist Koh Mook auch bestens als Ausgangspunkt zum Inselhüpfen geeignet.

Koh Mook liegt in der Andamanensee und nur wenige Kilometer vom Festland entfernt. Bis zur Küste der Provinz Trang sind es gerade einmal vier Kilometer. Die Nachbarinseln Koh Ngai (auch Ko Hai), Koh Kradan und Koh Sukorn sind in nur wenigen Bootsminuten zu erreichen.

Koh Mook ist knapp viereinhalb Kilometer lang, bis zu dreieinhalb Kilometer breit und rund fünfeinhalb Quadratkilometer groß. Die Insel gehört zum Hat Chao Mai Marine-Nationalpark und hat circa 1000 Bewohner, zumeist muslimischen Glaubens. Die Insulaner arbeiten als Fischer oder auf den Kokosplantagen der Insel.

Die beste Reisezeit für Koh Mook sind die trockenen Monate November bis Mitte April.

Landschaft, Strände und Resorts

Die Westküste von Koh Mook ist vorwiegend felsig, die Ostküste weitgehend flach. Im Osten erstreckt sich eine Landzunge weit ins Meer hinein. An ihrem äußersten Ende, direkt am puderweißen Sandstrand, befindet sich das noble Sivalai Resort *. Der Preis für eine Beach Villa beträgt je nach Größe, Lage und Saison zwischen 2800 und 9400 Baht (69,50 und 233 Euro). Einige kleine Geschäfte gibt es im nahe gelegenen Fischerdorf Baan Koh Mook (auch Ban Ko Muk).

Ein weiterer schöner, etwa 500 Meter langer Strand befindet sich im Südwesten der Insel. Hier liegt das Charlie Beach Resort * mit Zimmerpreisen von 1050 bis 3300 Baht (26 bis 82 Euro). Sämtliche Resorts auf Koh Mook findet ihr in der Hotelübersicht *.

Anreise und Bootsverbindungen

Die Fähren der Tigerline steuern Koh Mook in der Hauptsaison täglich von Phuket, Koh Lanta, Koh Ngai (auch Ko Hai), Koh Lipe und dem Hat Yao Pier auf dem Festland an. Von Koh Lanta fahren außerdem regelmäßig private Speedboote. Bei kürzeren Entfernungen, beispielsweise zwischen Koh Ngai und Koh Mook oder zwischen Koh Kradan und Koh Mook, können auch Longtailboote gechartert werden. Der Preis richtet sich nach der Anzahl der mitfahrenden Personen.

Von Bangkok erreicht ihr Koh Mook am bequemsten mit Flugzeug und Boot. Die Nok Air, eine Partnergesellschaft der Thai Airways, fliegt die Provinzhauptstadt Trang auf dem südthailändischen Festland einmal täglich am frühen Morgen an. Der Flug kostet circa 100 Euro. Vom Flughafen geht es dann mit dem Sammeltaxi weiter zum Pak Meng (Pakmeng) Pier. Tickets für je 200 Baht (5 Euro) können in der Flughafenhalle gekauft werden. Die Autofahrt zum Pakmeng Pier dauert rund 45 Minuten, die anschließende Überfahrt nach Koh Mook etwa eine Stunde.

Aktivitäten und Ausflüge

Faulenzen, Sonnenbaden, Schwimmen, Schnorcheln, Tauchen und Radfahren – das sind die Hauptaktivitäten auf und rund um Koh Mook. Mit ein bisschen Glück habt ihr hier unter Wasser die einmalige Chance, einen der vom Aussterben bedrohten Dugongs zu sehen. Ein Dugong ist eine Seekuhart, die sich von Seegras ernährt und in Thailand nur im Meeresnationalpark rund um Koh Mook anzutreffen ist.

Wer gern radelt, kann die Insel mit dem Mountainbike erkunden. Organisierte Schnorcheltouren gibt es für rund 20 Euro zum Beispiel zu den umliegenden Inseln Koh Cheuk, Koh Ma oder Koh Waen.

Ein besonderes Highlight ist eine Schnorcheltour zur Emerald Höhle (Marakot Cave) an der Westküste von Koh Mook (siehe unten). Weitere Aktivitäten sind Fischen (auch Squid-Fishing) und Kajak-Touren.

Schnorcheltour zur Emerald Höhle | Marakot Cave

Emerald Cave, Koh Mook

Lagune in der Emerald Höhle

Unser Boot schlingert auf eine Felswand zu. Noch ist von einer Höhle nichts zu sehen, auch nicht, als der Bootsjunge nur wenige Meter vor den Felsen den Anker wirft. "Emerald Cave", ruft der Junge und deutet auf ein kleines, unscheinbares Loch in der Felswand. Schon werden an Bord Schnorchelmasken und Flossen verteilt. Ein bisschen mulmig ist uns schon bei dem Gedanken, in dieses dunkle Loch von gerade einmal 60 Zentimetern Durchmesser zu schwimmen. Aber wir nehmen all unseren Mut zusammen und springen ins Wasser.

Das Meer ist aufgwühlt, Wasser schwappt permanent von oben in die Schnorchel. Unser Führer – mit Taschenlampe im Mund – schwimmt vorweg, schnurstracks auf den Felsspalt zu und dann hindurch. Wir folgen. Das Wasser am Eingang der Höhle schimmert wunderbar smaragdgrün. Die Emerald Cave trägt ihren Namen zu recht, so viel ist sicher. Unser Guide gibt uns Anweisungen, dicht hinter ihm zu bleiben. Wir schwimmen weiter und biegen um eine Ecke.

Plötzlich ist es stockduster. Nur das dünne Licht der Taschenlampe unseres Guides streift ab und an die Felswände. Wir schnorcheln etwa 80 Meter durchs Dunkle, die Höhle ist drei, maximal fünf Meter breit. Mit ausgestreckter Hand können wir die Decke über uns ertasten, müssen dabei aber aufpassen, dass wir nicht eine der zu Hunderten herabbaumelnden Fledermäuse aufschrecken. Kein Trip also für Menschen mit Platzangst oder ernsthaften Vorbehalten gegenüber Fledermäusen.

Wir schwimmen um noch einige weitere Ecken und blinzeln endlich wieder ins Tageslicht. Durch einen wiederum äußerst engen Spalt gelangen wir schließlich ins Freie, in eine Art Lagune. Um uns herum hohe, mit Regenwald bewachsene Felswände, gegenüber ein kleiner Strand. Licht fällt nur von oben in die Lagune beziehungsweise in die Emerald Höhle (Marakot Cave). An den Felsen hüpfen Affen umher. Wir ruhen uns einige Minuten am Ufer aus und springen dann wieder ins Wasser. Bereit für den Rückweg, den Weg in die Finsternis.

Geld und medizinische Versorgung auf Koh Mook

Da es auf Koh Mook weder Banken noch Wechselstuben und –automaten gibt, solltet ihr ausreichend Bargeld mit auf die Insel nehmen. Auch gibt es weder Ärzte noch ein Krankenhaus auf Koh Mook. Das nächste Hospital befindet sich auf dem Festland in Trang.

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