Khao Lak – Tipps für Strände, Sehenswürdigkeiten und Touren

Khao Lak Best Places

Strandparadies Khao Lak

Khao Lak – Überblick

Khao Lak ist eine Urlaubsregion im Süden Thailands und vor allem wegen ihrer knapp ein Dutzend schöner Strände beliebt. Darüber hinaus ist Khao Lak Ausgangspunkt für Tauch- und Schnorcheltouren zu den Similan- und Surin-Inseln sowie für Ausflüge in den Khao-Sok-Nationalpark und in die Bucht von Phang Nga.

Die meisten Urlauber kommen jedoch wegen der Strände nach Khao Lak. An dem rund 25 Kilometer langen Küstenstreifen an der Andamanensee reihen sich insgesamt zehn Strände unterschiedlicher Länge und Beschaffenheit aneinander.

Die Hauptstrände mit den meisten Resorts und Restaurants sind der Nang Thong Beach, der Bang Niang Beach und der Khuk Khak Beach. Die abgelegensten Strände wie der Pakarang Beach, Pak Weep oder Bangsak Beach befinden sich im äußersten Norden und Nordwesten von Khao Lak.

Khuk Khak Beach, Khao Lak

Schön ruhig und lang: Khuk Khak Beach

Khao Laks Strände eignen sich allesamt bestens zum Relaxen, Baden und teilweise auch für kilometerlange Strandspaziergänge. An den Stränden befinden sich hauptsächlich Mittelklasseresorts sowie einige teure Luxushotels. Preiswerte Bungalowanlagen für Backpacker gibt es seit dem Tsunami 2004 an Khao Laks Stränden nur noch vereinzelt. Die meisten wurden damals von den Flutwellen ins Meer gespült und später nicht wieder aufgebaut.

In Khao Lak machen hauptsächlich Europäer Urlaub. Die meisten sind Pauschaltouristen, Familien mit Kindern und über 40. Jüngere Leute kommen in der Regel nur zum Tauchen nach Khao Lak und halten sich hier für gewöhnlich nicht länger als ein paar Tage auf.

Zentrum in Khao Lak ist das Dorf La On zwischen Nang Thong Beach und Highway 4, der in einigem Abstand oberhalb der Strände vorbeiführt. In La On befinden sich neben diversen Restaurants und Bars auch Supermärkte, Tauchschulen, Reisebüros, Bekleidungs- und Souvenirgeschäfte.

Neben La On gibt es noch weitere Dörfer in Khao Lak, darunter Bang Niang, Khuk Khak, Pak Weep und Bang Sak. Auch in diesen Dörfern finden sich Restaurants, Bars und Geschäfte.

Khao Lak liegt etwa 80 Kilometer vom internationalen Flughafen auf Phuket entfernt. Mit dem Taxi oder Mini-Van brauchst du vom Airport etwa eineinhalb Stunden nach Khao Lak.

Khao Lak gehört zum Landkreis Takua Pa und ist Teil der Provinz Phang Nga.

Die Küstenregion Khao Lak ist landschaftlich sehr abwechslungsreich. Im Süden rund um den Lam-Ru-Nationalpark wird die Landschaft durch Berge und Dschungel geprägt, der Norden ist weitgehend flach.

Khao Lak war eine jener Regionen Thailands, die im Jahr 2004 vom Tsunami am stärksten getroffen wurden. Bei der durch ein Seebeben im Indischen Ozean ausgelösten Katastrophe sollen nach offiziellen Angaben allein in Khao Lak 4000 Menschen ihr Leben verloren haben, darunter auch viele deutsche Touristen. Ganze Landstriche wurden durch die Flutwellen verwüstet.

In den Folgejahren wurde Khao Lak mit viel Mühe und großem Einsatz wieder aufgebaut, Palmen und Bäume wurden gepflanzt, neue Häuser und Hotels errichtet.

Auf dieser Seite erfährst du alles, was du über Khao Lak und deinen Urlaub dort wissen musst, welche die schönsten Strände sind, wo du am besten übernachten, tauchen und schnorcheln kannst, welche Sehenswürdigkeiten und Ausflüge sich am meisten lohnen und wie du am besten nach Khao Lak kommst.

Die beliebtesten und schönsten Strände in Khao Lak

In der Urlaubsregion Khao Lak gibt es insgesamt zehn, teilweise sehr unterschiedliche Strände. Manche Strände sind ruhig und einsam, andere belebter und dichter bebaut. Es gibt kürzere und kilometerlange Strände, manche haben schneeweißen Sand, andere wiederum sind goldgelb oder schwarz.

Khuk Khak Beach

Khuk Khak Beach, Khao Lak

Khuk Khak Beach

Der drei Kilometer lange, von Palmen und Kasuarinen gesäumte Khuk Khak Beach zählt zu den schönsten Stränden in Khao Lak. Der Strand hat goldgelben, teilweise mit feinem Muschelkalk durchsetzten Sand, ist traumhaft ruhig und bietet jede Menge Platz. Bei Ebbe erreicht der Khuk Khak Beach stellenweise die Breite eines Fußballfelds.

Am Khuk Khak Beach befinden sich nur einige wenige Resorts, der Großteil des Strands ist unbebaut und naturbelassen. Für Gäste der ansässigen Resorts stehen am Khuk Khak Beach Liegen und Sonnenschirme bereit, Ausflügler*innen finden im angrenzenden Wäldchen ausreichend natürliche Schattenplätze.

Abgesehen von den Hotelrestaurants gibt es am Khuk Beach auch einige gute lokale Restaurants, in denen du deutlich preiswerter essen kannst. Zu empfehlen sind u. a. das "Coconut Restaurant", das "Be Friend Restaurant" und das "8 fish at The Light Beach". Alle drei Restaurants befinden sich an dem Strandabschnitt zwischen Andamania Resort* und JW Marriott Khao Lak Resort*.

Im südlichen Teil des Koh Khak Beach nahe Khao Lak Orchid Beach Resort* gibt es in der kleinen, parallel zum Strand verlaufenden Straße einige weitere Restaurants sowie einen Mini-Markt. Für größere Einkäufe musst du bis zum Highway 4 fahren.

Straße Khuk Khak Beach

Straße am Khuk Khak Beach mit Restaurants und Geschäften

Im Süden grenzt der Khuk Khak Beach an den Bang Niang Beach. Beide Strände trennt eine Flussmündung, die du nur bei Ebbe zu Fuß überqueren kannst. Bei Flut musst du in der Regel schwimmen, was wegen der Strömung jedoch nicht ganz ungefährlich ist. Im Norden geht der Khuk Khak Beach in den Pakarang Beach (siehe unten) über.

Hotel-Tipps für den Khuk Khak Beach

Gute Mittelklasse-Resorts am Khuk Khak Beach sind u. a. Khao Lak Golden Coconut Resort* und das The Oasis Khaolak Resort*.

Luxuriöser, aber deutlich teurer sind das Devasom Khao Lak Beach Resort & Villas*, das JW Marriott Khao Lak Resort and Spa* und das Kantary Beach Hotel Villas & Suites* im nördlichen Teil des Khuk Khak Beach.

Vergleichsweise preiswert übernachtest du am Khuk Khak Beach u. a. im Khaolak Relax Resort* und im Khaolak Suthawan Resort*.

Weitere Hotels am Khuk Khak Beach findest in der Hotelübersicht* bei Booking.com.

Bang Niang Beach

Bang Niang Beach, Khao Lak

Bang Niang Beach

Der Bang Niang Beach zählt seit jeher zu den beliebtesten Stränden in Khao Lak, und das auch schon vor dem Tsunami. Vor 2004 sah hier allerdings noch alles anders aus. Größere Hotelanlagen gab es vereinzelt zwar schon damals, daneben aber auch viele einfache Bungalowanlagen für Backpacker. Die wurden jedoch am 26. Dezember 2004 von den Flutwellen ins Meer gerissen und nicht wieder ersetzt.

Der Bang Niang Beach unterteilt sich grob in drei Abschnitte, den südlichen Teil mit eher teuren, großen Resorts und einem Beach-Club, den mittleren Teil mit mehreren Einzelbuchten und den nördlichen Teil an der Flussmündung zwischen Bang Niang Beach und Khuk Khak Beach.

Die schönsten und breitesten Strandabschnitte befinden sich im Süden und im Norden des Bang Niang Beach. Der mittlere Abschnitt ist in den letzten Jahren infolge des steigenden Meeresspiegels vom Wasser regelrecht verschluckt worden. Um Land wie auch einige Strandstücke zu retten, hat man hier vielerorts Steine aufgeschüttet und Steinwälle errichtet. Geblieben sind nur einige wenige Badebuchten wie beispielsweise die am "The Beach Restaurant" nördlich des Chongfah Resorts*.

Bang Niang Beach Beach, Khao Lak

Aufgeschüttete Steine im mittleren Teil des Bang Niang Beach

Früher war der Bang Niang Beach ein durchgängiger Strand. Heute musst du wegen der Steinwälle im mittleren Strandabschnitt Bögen durchs Hinterland schlagen, wenn du von einem Ende zum anderen willst. Trotz der Steinwälle ist der mittlere Abschnitt des Bang Niang Beach bei Touristen aber noch immer beliebt. Manche Stammgäste kommen schon seit Jahren und Jahrzenten hierher.

Am südlichen, breiteren Abschnitt des Bang Niang Beach machen vor allem Pauschaltouristen mit dickerem Portemonnaie Urlaub. Denn hier befinden sich fast ausschließlich teure und große Resorts. Daneben gibt es zahlreiche Massagebuden und den beliebten Kokulo Beach Club.

Trotz der großen Hotelanlagen ist das Leben am Strand relaxed. Tagsüber liegt man auf seiner Liege, geht ab und zu baden, bestellt sich ein kühles Chang- oder Singha-Bier und genießt den perfekten Sonnenuntergang bei einem leckeren Cocktail.

Der von Kokospalmen gesäumte nördliche Teil des Bang Niang Beach ist nur wenig bebaut und am ursprünglichsten. Bei Ebbe kannst du die Flussmündung am Ende des Bang Niang Beach zu Fuß durchqueren und von dort weiter zum Khuk Khak Beach und Korallenkap (Laem Pakarang) laufen.

Am Abend spielt sich das Leben hauptsächlich auf dem Bang Niang Market (siehe unten) ab oder an der Chai Hat Bang Niang Road. An der knapp zwei Kilometer langen Straße, die den Bang Niang Beach mit dem Highway 4 verbindet, befinden sich neben diversen Restaurants und Bars auch einige Tourbüros, ATM, Bekleidungs- und Souvenirgeschäfte.

Hotel-Tipps für den Bang Niang Beach

Ein gutes, wenn auch teures Mitteklasse-Hotel am Bang Niang Beach ist das Fanari Khaolak Resort* im mittleren Strandabschnitt.

Luxuriös sind im südlichen Teil das Mukdara Beach Villa & Spa Resort*, das La Flora Khao Lak* und das Ramada Resort by Wyndham*; im mittleren Strandabschnitt die Casa De La Flora* und das Chongfah Resort*.

Preiswert übernachtest du am und nahe Bang Niang Beach u. a. im Khaolak Summer House Resort* und im Baan Bamboo Resort*.

Weitere Resorts am Bang Niang Beach findest du in der Hotelübersicht* bei Booking.com oder unten auf der Karte.

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Nang Thong Beach

Nang Thong Beach, Khao Lak

Nang Thong Beach (südlicher Abschnitt)

Der Nang Thong Beach ist etwa zweieinhalb Kilometer lang. Im nördlichen, vorwiegend naturbelassenen Teil finden sich mehrere Felsenbuchten, wo du im Schatten der Kasuarinen perfekt chillen kannst. Wegen der zahlreichen Felsen im Wasser ist Baden an diesem Strandabschnitt allerdings nur bedingt möglich und wegen gelegentlicher, starker Strömungen mitunter auch gefährlich.

Nang Thong Beach, Khao Lak

Nang Thong Beach (nördlicher Abschnitt)

Während der nördliche Teil des Nang Thong Beach kaum bebaut ist, finden sich im Süden diverse Resorts, Restaurants und Beach-Bars. Einige der Bars haben noch so etwas wie Hängematten-Flair und erinnern an alte (Backpacker-)Zeiten.

Der südliche Abschnitt des Nang Thong Beach ist unterschiedlich beschaffen. Am Südende beim Leuchtturm ist der Strand schwarz und bei Flut nur wenige Meter breit, etwas weiter nördlich dagegen goldgelb und deutlich breiter.

Hinweis: Raucher*innen haben am Nang Thong Beach schlechte Karten, da Rauchen am gesamten Strand streng verboten ist. Wenn du trotzdem rauchst und dabei erwischt wirst, musst du mit einer Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr, einer Geldstrafe bis zu 100.000 Baht oder schlimmstenfalls mit beidem rechnen. Nur an einigen, ausgewiesenen Stellen oberhalb des Nang Thong Beach ist Rauchen erlaubt.

Mit dem angrenzenden Dorf La On bildet der Nang Thong Beach das touristische Zentrum von Khao Lak. Bis zum Highway 4 mit diversen, Restaurants, Bars, Tauchschulen, kleinen Geschäften und dem beliebten "Nang-Thong-Supermarkt" läufst du vom Strand zwischen 5 und gut 10 Minuten. Im "Nang Thong Supermarket" kannst du neben thailändischen Lebensmitteln auch frisch gebackene Baguettes und Import-Waren wie italienischen Wein und Süßigkeiten aus England kaufen.

Hotel-Tipps für den Nang Thong Beach

Direkt am Nang Thong Beach beziehungsweise in Strandnähe gibt es hauptsächlich gehobene Mittelklasse-Resorts. Preiswerte, Backpacker-taugliche Unterkünfte findest du am gut 500 Meter vom Strand entfernten Highway 4.

Gute Mittelklasse-Resorts am Nang Thong Beach sind u. a. das Khaolak Bhandari Resort & Spa*, das Baan Khaolak Beach Resort*, das Suwan Palm Resort* und das The Leaf Oceanside by Katathani*.

Gut und preiswert übernachtest du im Zentrum nahe Nang Thong Beach u. a. im Monkey Dive Hostel Khaolak* , im Wandee Bed & Breakfast* und im We Hostel Khaolak*.

Weitere Resorts findest du in der Hotelübersicht* bei Booking.com.

Sunset Beach

Sunset Beach, Khao Lak

Sunset Beach

Der Sunset Beach ist ein 500 Meter langer Strand mit einer Traumlage am Rande des Lam-Ru-Nationalparks. Hier ist es rundherum grün, vor allem am südlichen Strandende, das direkt an den Nationalpark grenzt.

Mit seinem weißen Sand, dem türkisblauen Meer und den atemberaubenden Sonnenuntergängen ist der Sunset Beach ein Paradies und eignet sich bei Flut gut zum Baden. Allerdings solltest du auf felsige Stellen im Wasser achten.

Der Sunset Beach liegt versteckt im bergig-hügeligen Süden von Khao Lak. Oberhalb des Strands verläuft der kurvenreiche Highway 4, an dem sich auch die Hotelzufahrten befinden. Die meisten Resorts am Sunset Beach sind groß und weitläufig und erstrecken sich von der Straße bis runter zum Strand.

Da der Sunset Beach nur vom Nang Thong Beach aus oder über die Hotelanlagen zu erreichen sind, trifft man am Strand nur wenige Ausflügler an. Die Gäste der ansässigen Resorts sind daher weitgehend unter sich.

Beliebter Touristen-Treff am Abend ist die "Andalay-Bar" im südlichen Teil des Sunset Beach. Das Restaurant hat Tische und Stühle direkt am Strand und bietet neben Thai-Gerichten auch Western-Food wie Pizza, Pasta und Co.. Die "Andalay-Bar" ist deutlich preiswerter als die Hotel-Restaurants.

Hotels am Sunset Beach

Zu den wenigen Hotels am Sunset Beach gehören das Khaolak Sunset Resort*, das Khaolak Palm Beach Resort*, das Khaolak Bayfront Resort* und das Khaolak Wanaburee Resort*.

Khao Lak South Beach

Khao Lak South Beach

Khao Lak South Beach

Der Khao Lak South Beach ist der südlichste Strand in Khao Lak und wurde touristisch erst relativ spät erschlossen.

Der gut ein Kilometer lange, schöne, goldgelbe Sandstrand ist dicht mit Kasuarinen gesäumt und bietet dadurch jede Menge natürlicher Schattenplätze. Das nördliche Strandende ist bewaldet und grenzt an den Lam-Ru-Nationalpark.

Die Atmosphäre am Khao Lak South Beach ist relaxed. Hier liegst du auf deinem Handtuch im Schatten der Kasuarinen und genießt das in allen Blau- und Türkistönen glitzernde Meer.

Der Khao Lak South Beach ein ruhiger Strand mit nur einigen wenigen Resorts und Restaurants. Mehr Restaurants und Bars findest du am nahe gelegenen Highway 4.

Hotels am Khao Lak South Beach

Gute Mittelklasse-Hotels am Khao Lak South Beach sind u. a. das The Briza Beach Resort*, das Khaolak Emerald Beach Resort & Spa* und das teurere X2 Khao Lak Anda Mani Resort*.

Für Familien oder kleine Gruppen empfehlen sich auch die Khaolak 2K Pool Villa* und die Villa Think Of Home*.

Pakarang Beach

Laem Pakarang
Laem Pakarang

Laem Pakarang (Korallenkap)

Der Pakarang Beach (Korallenstrand) ist ein Naturstrand mit schönen Lagunen und grün-türkisblauem Meer am Nordzipfel von Khao Lak. In der Monsunzeit zwischen Mai und November ist der Pakarang Beach ein beliebter Surfspot und eignet sich auch bestens zum Kitesurfen.

Der beliebteste Surfer-Treff am Strand ist die "Memories Bar" mit einer guten Handvoll preiswerter Bungalows, dem "Pakarang Surf Shop" und der "Pakarang Surf School", wo du Kurse buchen und Boards ausleihen kannst.

Während der Pakarang Beach im südlichen Abschnitt rund um die "Memories Bar" noch aus vergleichsweise feinem Sand besteht, ist das nördliche Ende beim Korallenkap (Laem Pakarang) mit Korallenschrott übersät.

Hier ist der Strand weitgehend unbebaut und ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen wie auch Einheimische. Highlight am Coral Cape sind gegen 18 Uhr die Weltklasse-Sonnenuntergänge.

Zum Coral Cape gelangst du bei Ebbe zu Fuß von den südlich angrenzenden Stränden Khuk Khak Beach und Bang Niang Beach oder mit dem Roller beziehungsweise Taxi vom Highway 4 über eine mehrere Kilometer lange Zufahrtsstraße.

Im zentralen und südlichen Teil des Pakarang Beach befinden sich einige größere Hotelanlagen wie das Apsara Beachfront Resort*, das The Grand Southsea Khaolak* und die Kantary Beach Hotel Villas & Suites*.

Coconut Beach

Coconut Beach, Khao Lak

Coconut Beach

Der von hohen Kokospalmen gesäumte, weiße Coconut Beach ist ein Traumstrand im Nordwesten von Khao Lak. Zusammen mit dem türkisblauen Meer ist der Coconut Beach ein echter Hingucker und hat obendrein Karibik-Flair.

Zum Coconut Beach kommen viele Tagesausflügler, um am Strand spazieren zu gehen, in einem der Beach-Restaurants zu essen, sich dort eine Liege zu mieten und am Strand abzuhängen.

Restaurant Coconut Beach, Khao Lak

Restaurant am Coconut Beach

Der etwa ein Kilometer lange Coconut Beach fällt flach ab und eignet sich bestens für einen relaxten Strandtag mit oder ohne Kinder.

Im Westen grenzt der Coconut Beach an den Pakarang Beach, im Osten geht er in den White Sand Beach (siehe unten) über.

Wie auch die Nachbarstrände liegt der Coconut Beach fernab von Khao Laks touristischen Zentren und bietet außer den ansässigen Restaurants so gut wie keine weitere Infrastruktur. Bis zum Highway 4 mit einigen Geschäften und kleinen Supermärkten fährst du mit dem Roller fünf bis zehn Minuten. Die nächstgelegenen Resorts befinden sich am nördlich gelegenen White Sand Beach.

White Sand Beach

White Sand Beach, Khao Lak

White Sand Beach

Der White Sand Beach ist ein weiterer Traumstrand in Khao Lak. Der Sand ist hier sogar noch weißer und feiner als am Coconut Beach.

Beide Strände wirken auf den ersten Blick ähnlich. Im zentralen Abschnitt des White Sand Beach gibt es wie am Coconut Beach einige Strandbars, die auch Liegen an Tagestouristen vermieten (Preis für zwei Liegen plus Sonnenschirm: 150 Baht / ca. 4,50 Euro).

Der einzige Unterschied zum Coconut Beach ist, dass der White Sand Beach nicht mit Kokospalmen, sondern hauptsächlich mit Kasuarinen und Laubbäumen bewachsen ist. Im Schatten der Bäume kannst du es dir auf deinem Handtuch bequem machen und musst dich nicht zwischen andere auf eine der Liegen quetschen.

Zu den wenigen Resorts am White Sand Beach zählen das luxuriöse The Sarojin Resort* und die eher einfachen Ao Thong Beach Bungalows*.

Am nördlichen Strandende Richtung Pak Weep Beach befinden sich zudem der beliebte Robinson Club Khao Lak* und das Beyond Resort Khaolak - Adults Only* mit großen Pool-Anlagen.

Pak Weep Beach

Pak Weep Beach, Khao Lak

Pak Weep Beach

Der Pak Weep Beach ist ein reiner Naturstrand mit goldgelbem bis bräunlichem Sand. Die Ufer werden von Kasuarinen und Laubbäumen gesäumt und bieten so jede Menge Schattenplätze. Der Pak Weep Beach fällt flach ab und eignet sich daher perfekt für einen Urlaub mit Kindern.

Am Pak Weep Beach befinden sich einige nette Beach-Restaurants und –Bars wie u. a. die "Boom Boom Restaurant & Bar", die "Freshy Bar" und das "Chill-lay".

Zu den wenigen Resorts am Strand zählen vor allem große Hotelanalgen wie das Mai Khao Lak Beach Resort & Spa* und das benachbarte Mai Holiday by Mai Khao Lak*.

Der Pak Weep Beach ist Teil einer kilometerlangen Strandlinie im äußersten Nordwesten von Khao Lak. Im Süden grenzt der Strand an den White Sand Beach, im Norden an den Bangsak Beach (siehe unten). Die gesamte Gegend liegt abseits vom Schuss und eignet sich somit eher für Urlauber, die Ruhe statt Trubel suchen.

Bangsak Beach

Bangsak Beach, Khao Lak
Bangsak Beach, Khao Lak

Bangsak Beach

Der Bangsak Beach ist mit knapp fünf Kilometern der längste Strand in Khao Lak und liegt im äußersten Nordwesten der Region. Der mit Kasuarinen gesäumte Strand hat leicht bräunlichen Sand und fällt flach ab.

Der Bangsak Beach eignet sich perfekt zum Baden und für kilometerlange Strandspaziergänge. Resorts gibt es am nördlichen und südlichen Strandabschnitt. Im zentralen Teil ist der Bangsak Beach weitgehend naturbelassen und ein beliebter Picknickplatz für Einheimische.

Am Bangsak Beach machen vor allem Ruhesuchende, Paare und Eltern mit Kindern Urlaub.

Wenn du nicht nur am Strand liegen, sondern auch die nähere Umgebung erkunden möchtest, solltest du dir in jedem Fall einen Roller mieten.

Hotels am Bangsak Beach

Zu den beliebtesten Hotels am Bangsak Beach zählen das Bangsak Village - Adults Only*, das Manathai Resort Khao Lak*, das Graceland Khao Lak Resort & Spa* und das Le Meridien Khao Lak Resort & Spa*.

Die besten Sehenswürdigkeiten und Touren in Khao Lak

Lam-Ru-Nationalpark

Dschungel-Trail Lam-Ru-Nationalpark

Dschungel-Trail im Lam-Ru-Nationalpark

Der Lam-Ru-Nationalpark ist mit seinen bis zu 160 Millionen Jahre alten Granitbergen, tropischem Regenwald und steinalten Urwaldriesen eine der Haupt-Attraktionen in Khao Lak.

Im 125 Quadratkilometer großen Lam-Ru-Nationalpark gibt es eine Vielzahl an tropischen Bäumen und tropischen Gewächsen wie Bambus, Riesenfarne, wilde Bananen und Lianen. Der Nationalpark ist außerdem Heimat für mehr als 100 Vogelarten (darunter verschiedene Nashornvogelarten), diverse Säugetierarten (z. B. Asiatischer Tapir), Schlangen, Spinnen und Schmetterlinge.

Der Eingang zum Lam-Ru-Nationalpark wie auch das Headquarter mit Parkplatz und Touristen-Information befinden sich am Highway 4 zwischen Khao Lak South Beach und Sunset Beach. Vom Eingang führt ein etwa 1,5 Kilometer langer Dschungel-Trail zu mehreren kleinen, paradiesischen Stränden. Der schönste ist der Small Sandy Beach (Haad Lek), wo du auf Lianen schaukeln und dich ein bisschen wie Tarzan fühlen kannst.

Small Sandy Beach, Lam-Ru-Nationalpark

Small Sandy Beach

Obgleich der Dschungel-Trail nicht sehr lang ist, ist der Weg dennoch anstrengend und schweißtreibend. In jedem Fall solltest du auf der Wanderung feste Schuhe tragen und ausreichend Wasser sowie Mückenschutzmittel dabei haben.

Eintrittstickets für den Lam-Ru-Nationalpark kosten 200 Baht und gelten auch für den Besuch des Chong-Fah-Wasserfalls im nördlichen Teil des Nationalparks.

Der Eingang zum Wasserfall befindet sich etwa sieben Kilometer von Bang Niang entfernt. Obgleich der Wasserfall in der Trockenzeit nur wenig Wasser führt, lohnt die Wanderung dorthin in jedem Fall.

Bis zur ersten Stufe des Wasserfalls mit einem natürlichen Felsenbecken läufst du etwa einen Kilometer. Wenn du weiter hinauf bis zum vierten Level steigen willst, solltest du gute Kondition haben und feste Schuhe tragen. Flip-Flops sind auf den steilen, teils rutschigen Pfaden ein No-Go.

Bang Niang Market

Bang Niang Market, Khao Lak

Bang Niang Market

Der Bang-Niang-Markt im gleichnamigen Dorf am Highway 4 (Phetkasem Road) ist seit Jahrzehnten eine Institution in Khao Lak und mit seinen zahlreichen Verkaufsständen, Bars und Garküchen ein beliebter Touristentreff.

Der Markt findet viermal wöchentlich montags, mittwochs, donnerstags und samstags statt. Einige Stände öffnen zwar schon mittags, doch ist wegen der Hitze um diese Zeit auf dem Bang Niang Market so gut wie noch nichts los.

Erst wenn es gegen 17 Uhr leicht abkühlt, füllt sich der Markt. Zum Sonnenuntergang sind die Bars und Tische vor den Garküchen voll besetzt.

Auf dem Bang-Niang-Markt wird alle paar Meter gebraten und gebrutzelt. Für kleines Geld kannst du hier alle möglichen Arten Satays, knusprige Frühlingsrollen, kross gebackene Hähnchenkeulen, Spare Ribs, Garnelen oder Tintenfisch essen. Cocktails sind auf dem Bang Niang Market vergleichsweise günstig und kosten durchschnittlich 100 bis 120 Baht.

Neben Bars, Garküchen, Obst- und Gemüseständen findest du auf dem Markt auch zahlreiche Verkaufsstände mit Bekleidung und Souvenirs. Neben Sarongs, Fishermen-Hosen, gefakten Marken-Shirts und Sonnenbrillen bekommst du hier auch Koffer, Silberschmuck und jede Menge Nippes.

Geöffnet ist der Bang-Niang-Markt bis 22 Uhr.

Tsunami-Museum und Polizeiboot 813

Polizeiboot 813, Khao Lak

Vom Tsunami ins Land gespült: Polizeiboot 813

An den Tsunami, durch den am 26. Dezember 2004 in ganz Thailand rund 5400 Menschen starben (Zahl der Vermissten: ca. 3000), erinnert u. a. das Tsunami-Museum in Bang Niang am Highway 4 gegenüber vom Bang-Niang-Markt. Allerdings ist die Exposition etwas schmal geraten. Auf ein paar Aufstellern werden anhand von Bildern lediglich die Entstehung und der zeitliche Ablauf des Tsunami erklärt.

Neben dem Museum befinden sich eine Tsunami-Gedenkstätte und das Polizeiboot 813, das damals von den Flutwellen etwa zwei Kilometer landeinwärts gespült wurde. Heute steht das graue Stahlboot als Denkmal auf einer Wiese und zeugt von den verheerenden Ausmaßen der Katastrophe.

Der Eintrittspreis für das Tsunami-Museum ist mit 300 Baht (8,60 Euro) unverhältnismäßig teuer.

Tour zum James-Bond-Felsen in der Bucht von Phang Nga

James-Bond-Felsen

James-Bond-Felsen

Ein Highlight ist eine Tagestour zum James-Bond-Felsen in der Bucht von Phang Nga. Mehr als 40 steil aus dem Wasser ragende, bis zu 300 Meter hohe Kalksteinfelsen bilden zwischen Phuket und Krabi ein einzigartiges Naturschauspiel.

Die Kalksteinfelsen werden seit Jahrtausenden vom Meer unterspült. Im Laufe der Zeit entstanden so zahlreiche Höhlen mit Stalaktiten und Stalagmiten.

Touristischer Höhepunkt in der Bucht von Phang Nga ist der James-Bond-Felsen (Khao Tapu). Die kleine Felseninsel sieht aus wie ein ins Wasser gehauener Nagel und ragt vor der Nachbarinsel Khao Pinggan etwa 200 Meter steil in die Höhe. Berühmt wurde der "Nagel"-Felsen durch den Jamens-Bond-Streifen "Der Mann mit dem goldenen Colt".

Organisierte Tagestouren zum James-Bond-Felsen kannst du sowohl in Khao Lak als auch auf nahe gelegenen Inseln wie Phuket und Koh Lanta buchen.

Vor einer Buchung empfiehlt es sich, die Preise zu vergleichen. In Khao Lak beispielsweise variieren die Preise je nach Anbieter zwischen 2200 und 3000 Baht (63 bis 86 Euro) pro Person. Der Preis beinhaltet standardmäßig sämtliche Fahrten mit dem Mini-Van und Longtailboot, eine ca. einstündige Kanutour, Mittagessen im muslimischen Dorf Koh Pannyi sowie einen Besuch des Höhlentempels Wat Suwan Kuha.

Meine Tour zum James-Bond-Felsen


Um 8.40 Uhr werden wir mit dem Mini-Van vom Hotel abgeholt. Anschließend fahren wir eine gute Stunde zum Pier an der Bucht von Phang Nga und steigen dort in ein Taxiboot um. Nun geht mit dem Boot, vorbei an Mangrovensümpfen und beeindruckenden Felsformationen, etwa eine Stunde weiter nach Khao Pinggan. Khao Pinggan ist eine kleine Insel, die direkt gegenüber des James-Bond-Felsens liegt. Von hier hast du den besten Blick auf den "Nagel"-Felsen.

Obgleich traumhaft gelegen, ist Khao Pinggan alles andere als idyllisch. Denn Tag für Tag drängeln sich auf dem schmalen Inselpfad Tausende Touristen zum Aussichtspunkt.

Khao Pinggan

Touristen auf Khao Pinggan, im Hintergrund der James-Bond-Felsen

Wieder zurück am Anleger, geht es mit dem Longtailboot anschließend etwa 40 Minuten weiter zu einem Bootsverleih. Dort erhältst du eine Schwimmweste und steigst in ein Schlauchboot um. Nun beginnt eine beeindruckende, etwa einstündige Paddeltour durch Höhlen (Hongs) und Mangrovenwälder.

Hongs sind Lagunen inmitten der Kalksteinfelsen, die einst durch einstürzende Höhlen entstanden sind und oben schmale Öffnungen haben. Die Höhlen wiederum bildeten sich im Laufe vieler Millionen Jahre durch Niederschläge, Erosionen und Gezeiten. Zu den Lagunen gelangst du durch Felsspalten, die allerdings nur bei Ebbe passiert werden können.

Da die Felsspalten meist nur eine Höhe von 30 bis 40 Zentimeter haben, sind sie aus der Entfernung kaum auszumachen. So entsteht der Eindruck, man steuere mit dem Boot geradewegs auf eine Felswand zu, bevor sich der Felsspalt dann urplötzlich vor einem auftut. Während das Boot unter den Felsen hindurch in die Lagune fährt, solltest du den Kopf einziehen und dich flach auf den Rücken legen.

Bootsfahrt Hongs Phang Nga Bay

Der Weg zu den Hongs führt durch schmale Felsspalten

Während andere Guides die Touristen durch den Mangrovenwald paddeln, fährt unser Guide mit uns zu weiteren Hongs. Hier genießen wir die Ruhe und eine schon fast spirituelle Atmosphäre, für die das von oben einfallende Licht in den Lagunen sorgt. An einer Mangrove beobachten wir das Spiel der Schlammspringer – und sind froh, dass unser Guide vom üblichen Weg abgewichen ist.

Hong, Phang Nga Bay

Hong in der Bucht von Phang Nga

Nach der Paddeltour geht’s mit dem Taxiboot weiter zum Mittagessen ins muslimische Fischerdorf Koh Pannyi. Die Dorfbewohner sind malaysischer Abstammung und waren ursprünglich Seezigeuner, die mit ihren Hausbooten von Bucht zu Bucht zogen. Einst lebten die Dorfbewohner ausschließlich vom Fischfang. Heute verdienen sie ihr Geld hauptsächlich mit dem Tourismus.

Koh Pannyi, Phang Nga Bay

Das Fischerdorf auf Koh Pannyi

In riesigen, auf Pfählen stehenden Restaurants werden auf Koh Pannyi täglich Tausende Touristen aus aller Welt "abgefüttert". Das Essen ist für alle gleich und steht bei Ankunft bereits fertig auf den Tischen. Trotz der Massenabfertigung schmecken die Gerichte recht gut. Die Tom Yam Gung (scharfe Garnelensuppe mit Zitronengras) ist gut gewürzt; auch die gebratenen Garnelen, das Schweinefleisch-Curry und der frittierte Fisch schmecken einwandfrei.

Nach dem Mittagessen bleiben noch etwa 40 Minuten Zeit, das Dorf zu erkunden beziehungsweise auf Shoppingtour zu gehen. In den engen Gassen mit zahlreichen Vogelkäfigen reiht sich ein Verkaufsstand an den anderen. Angeboten werden Souvenirs und auch Kitsch: Muschelketten, Tücher, Schmuck und Plastikfische.

Wenn du den Basar durchquert hast, findest du dich im eigentlichen Fischerdorf wieder. In den Häusern werden Netze geflickt. Unten im modrigen Wasser schwimmen pontonartige Gebilde, auf denen Fischernetze und anderes Zubehör lagern. Im Zentrum des Dorfes steht eine Moschee.

Nach dem Dorfbummel geht es mit dem Longtailboot etwa 30 Minuten wieder zurück zum Pier in der Bucht von Phang Nga. Auf dem Rückweg nach Khao Lak machen wir noch einen Abstecher zum Höhlentempel Wat Suwan Kuha (auch Wat Tham).

Der Tempel liegt etwa 13 Kilometer von der Provinzhauptstadt Phang Nga entfernt und befindet sich in einem Karstfelsen. Wat Suwan Kuha besteht aus mehreren größeren und kleineren Höhlen.

Blickfang in der Großen Höhle (Tham Yai) ist ein etwa 15 Meter langer, liegender, goldener Buddha, dessen Haltung den Übergang des Erleuchteten ins Nirwana symbolisiert. Über eine Treppe erreichst du die weiter oben liegenden Höhlen mit Stalaktiten, Stalagmiten und weiteren Buddha-Statuen.

Wat Suwan Kuha

Liegender Buddha im Wat Suwan Kuha

Am Ausgang der oberen größeren Höhle sowie vor dem Haupteingang des Tempels tummeln sich zahlreiche Makaken, die gierig ihre Hände nach Bananen ausstrecken. Touristen können Affenfutter auf dem Platz vor dem Tempel kaufen und die handzahmen Tiere füttern.

Nach dem Tempelbesuch und einer guten Stunde Autofahrt sind wir gegen 17 Uhr wieder zurück in Khao Lak.

Fazit: Trotz des Touristenrummels ist eine Tagestour nach Phang Nga in jedem Fall lohnenswert. Die bizarre Felsen- bzw. Insellandschaft mit ihren Höhlen und Mangrovenwäldern entschädigt für den Trubel allemal.

Tipp: Für einen längeren Aufenthalt in der Bucht von Phang Nga empfehlen sich die ruhigen Inseln Koh Yao Yai und Koh Yao Noi.

Tour zum Khao-Sok-Nationalpark

Khao-Sok-Nationalpark

Khao-Sok-Nationalpark. Foto: Patryk Kosmider /Fotolia.com

Ein weiteres Highlight ist eine Tour in den Khao-Sok-Nationalpark. Der weitläufige Regenwald befindet sich 72 Kilometer nordöstlich von Khao Lak in der Provinz Surat Thani. Organisierte Halbtags- und Tagestouren wie auch mehrtägige Touren bieten so gut wie alle Reisebüros in Khao Lak an.

Wenn du den Khao-Sok-Nationalpark lieber auf eigene Faust erkunden und dort ein paar Nächte verbringen willst, solltest du einen Bungalow rechtzeitig im Voraus buchen (Tipps für Unterkünfte siehe unten).

Neben Wasserfällen, einem riesigen Stausee und den Dschungel-Bewohnern selbst – darunter Elefanten, Bären, Leoparden, Gibbons und Nashornvögel – gibt es noch eine besondere Attraktion: Erst Ende der 1990er-Jahre wurden im Khao-Sok-Nationalpark Exemplare der seltenen Rafflesia entdeckt.

Rafflesia

Blüte einer Rafflesia. Foto: Stéphane Bidouze / Fotolia.com

Die Pflanze, die auf den Wurzeln einer Lianenart wächst, zeichnet sich durch ihre rot-weiß gescheckte Blüte aus. Mit rund 80 Zentimetern Durchmesser gehört diese zu den größten Einzelblüten der Welt.

Manche Touristen haben die Rafflesia im Khao-Sok-Nationalpark in den Monaten Juni und Juli blühen sehen, wieder andere im September, Oktober, November oder Dezember.

Der Khao-Sok-Nationalpark hat eine Fläche von 739 Quadratkilometern und soll unterschiedlichen Quellen zufolge mehr als 160 Millionen Jahre alt sein. Damit wäre Khao Sok älter als beispielsweise der Urwald am Amazonas in Brasilien.

Tagestouren in den Khao-Sok-Nationalpark beinhalten meist den Besuch eines Dschungel-Camps, ein Mittagessen und eine Kanu-Tour auf dem Sok River. Preis: rund 3000 Baht (86 Euro). Mehr als doppelt so teuer ist die zweitägige Tour mit Übernachtung in einem Baumhaus-Bungalow. Das Programm entspricht weitgehend dem einer Tagestour. Hinzu kommen der Besuch eines Höhlentempels, Dschungel-Wanderungen, Abendessen und Frühstück.

Des Weiteren werden so genannte "Lake Explorer"-Touren mit dem Longtailboot oder Kanu auf dem Ratchaprapha-See im Khao-Sok-Nationalpark angeboten. Auch Süßwassertauchen ist möglich (siehe unten).

Tipps für Resorts im und nahe Khao-Sok-Nationalpark

Die meisten Resorts befinden sich an und nahe der Zufahrtsstraße zum Khao-Sok-Nationalpark, manche aber auch mitten im Park am Ratchaprapha-See.

Beliebte Bungalowanlagen an der Straße zum Khao-Sok-Nationalpark sind u. a. Khao Sok Riverfront Resort* sowie das Khao Sok Nature Resort* und Our Jungle House* mit urigen Baumhäusern.

Am Ratchaprapha-See kannst du in schwimmenden Bungalows übernachten. Die traumhafte Lage lassen sich Resorts wie das Panvaree* oder das Keereewarin* allerdings bezahlen.

Viele weitere Unterkünfte im Khao-Sok-Nationalpark findest du in der Hotelübersicht* bei Booking.com.

Karte von Khao Lak

Karte Karte Khao Lak

Tauchen und schnorcheln

Leopardenhai

Leopardenhai

Zu den schönsten Tauchgebieten in der Umgebung von Khao Lak gehören die Similan-Inseln und die Surin-Inseln. Eine Tagestour zu den Similan Inseln mit zwei Tauchgängen kosten bei den Tauchschulen in Khao Lak zwischen 5100 bis 5900 Baht (147 bis 170 Euro).

Wenn du auf den Similans nur schnorcheln möchtest, kannst du entweder zum halben Preis auf einem der Tauchtourenboote mitfahren oder eine organisierte, ganztägige Schnorcheltour buchen. Die Preise für die Schnorcheltrips liegen zwischen 3500 und 3700 Baht (100 bis 106 Euro) pro Person.

Die meisten Tauchplätze rund um Khao Lak werden wegen der großen Entfernungen mit Speedbooten angefahren.

Die schönsten Tauch- und Schnorchelspots rund um Khao Lak

Similan-Inseln

Die Similan-Inseln liegen etwa 80 Kilometer vor der Westküste Thailands. Tauchtouren ab Khao Lak starten vom dortigen Tap-Lamu-Pier.

Das Gebiet der Similans, das 1982 zum Nationalpark erklärt wurde, ist rund 128 Quadratkilometer groß. Geprägt wird die Landschaft hauptsächlich von Granitfelsen und weißen Puderzuckerstränden. Die Inseln heißen Koh Huyong, Koh Payang, Koh Payan, Koh Miang, Koh Ha, Koh Payu, Koh Hin Pusa, Koh Similan und Koh Bangu. Nur zwei davon sind bewohnt.

Während sich die die Granitfelsen auf der zum Meer hin gewandten Westseite befinden, liegen die Sandstrände auf der wettergeschützten Ostseite.

Charakteristisch für die Tauchspots rund um die Similans sind verschiedene Stein- und Weichkorallenarten. Außerdem kannst du hier neben vielen anderen Fischen auch Walhaie, Leopardenhaie, Geigenrochen und Mantas sehen.

Surin-Inseln

Zu dem Mu Surin Islands Marine Nationalpark zählen insgesamt fünf Inseln, von denen Koh Surin Nua mit einer Fläche von 19 Quadratkilometern die größte ist.

In der Nähe der Sandstrände haben sich vielfach Saumriffe gebildet, die sanft ins Meer abfallen und für Anfänger ideale Tauchbedingungen bieten. Fortgeschrittene wird es eher zu tiefer gelegenen Tauchplätzen wie "Turtle Ledge" ziehen. Neben Hawksbill-Schildkröten kannst du hier saisonabhängig auch Mantas und Walhaie beobachten.

Organisierte, ganztägige Schnorcheltouren zu den Surin-Inseln kosten circa 4000 Baht (115 Euro).

Richelieu Rock

Richelieu Rock liegt südlich der Surin-Inseln und ist vom Festland mit dem Boot in circa eineinhalb Stunden zu erreichen. Der Felsen ragt nur bei Ebbe aus dem Wasser.

Zu sehen gibt es am Richelieu Rock unter anderem Makrelen, Barrakudas, Mantas und Walhaie (saisonabhängig), Geisterfetzenfische, Mantisshrimps, Frogfische, Nacktschnecken und bis zu zehn Zentimeter große, gelbe Seepferdchen.

Wrack Boonsong

Khao Laks einziger lokaler Tauchplatz ist das Wrack des Zinn-Baggers Boonsong. Dieser wurde im Jahr 1984 absichtlich versenkt. Das Wrack liegt in 18 Metern Tiefe und ist mittlerweile Heimat für zahlreiche Fische wie Barrakudas, Igelfische, Drachenköpfe, Steinfische und verschiedene Nacktschneckenarten. Mit etwas Glück siehst du am Wrack Boonsong auch Wal- und Leopardenhaie.

Süßwassertauchen im Khao Sok Nationalpark

Süßwassertauchgänge im Rajaprabha Stausee im Khao Sok Nationalpark (120 Kilometer von Khao Lak entfernt) werden ebenfalls von den Tauchbasen in Khao Lak angeboten. Der 165 Quadratkilometer große Stausee ist von hohen, mit Regenwald bewachsenen Kalksteinwänden umgeben.

Felsmassive mit Grotten befinden sich sowohl unter als auch über Wasser. Zu sehen gibt es große Welse und Fische, für die nur die Einheimischen einen Namen haben. Die Sicht liegt bei 15 Metern. Bei den Tauchtouren im Khao-Sok-Nationalpark handelt es sich meist um zweitägige Trips.

Nützliche Reisetipps für Khao Lak

Wetter und beste Reisezeit für Khao Lak

Die beste Reisezeit für Khao Lak ist – wie für die meisten Regionen Thailands – die weitgehend trockene Jahreszeit zwischen Dezember und April. In dieser Zeit liegen die maximalen Tagestemperaturen zwischen 29 Grad im Dezember und 35 Grad im April.

Die Regenzeit setzt in Khao Lak in der Regel Ende April ein und dauert bis in den Dezember hinein. Die regenreichsten Monate sind Juni bis September. Zwar haben die meisten Resorts auch in der Regenzeit geöffnet und sind oftmals nur halb so teuer wie in der Hochsaison, jedoch solltest du dir gut überlegen, ob du möglicherweise bei Dauerregen Urlaub in Khao Lak machen möchtest.

Die Wassertemperatur ist wie an den meisten Orten an der thailändischen Andamanensee-Küste auch in Khao Lak mit 27 bis 29 Grad Celsius ganzjährig badewannenwarm.

Khao Lak – Getting around

Beliebtestes Transportmittel in Khao Lak ist wie überall in Thailand das Moped. Roller (Scooter) kannst du in Khao Lak an fast jeder Ecke mieten sowie über die meisten Resorts. Der Preis liegt bei 250 bis 300 Baht (7 bis 8,60 Euro) pro Tag, schließt aber meist keine Versicherung mit ein. Im Falle eines Unfalls haftest du daher in der Regel selbst.

Alternativ kommst du in Khao Lak auch problemlos mit dem Taxi von A nach B. Kurze Fahrten wie von Bang Niang nach Nang Thong (Khao Lak Zentrum) kosten zwischen 150 und 200 Baht (4,30 bis 5,80 Euro).

In den beiden Dörfern befinden sich auch die zentralen Taxi-Haltestellen in Khao Lak; in Nang Thong nahe Nang Thong Supermarket und in Bang Niang nahe Bang Niang Market. Taxen kannst du auch stundenweise chartern. Je nach Entfernung und Anzahl der Zwischenstopps kostet ein Taxi zwischen 400 und 600 Baht (11,50 bis 17,20 Euro) pro Stunde.

Anreise nach Khao Lak

Vom Southern Bus Terminal in Bangkok fahren täglich Busse nach Khao Lak. Die Fahrt dauert etwa 11 Stunden und kostet je nach Klasse zwischen 500 und 900 Baht (15,40 bis 25,90 Euro) pro Person.

Bequemer ist allerdings ein Flug nach Phuket. Der Flughafen von Phuket liegt etwa 1,5 Autostunden (ca. 85 km) von Khao Lak entfernt. Eine Taxifahrt vom Phuket Airport nach Khao Lak kostet durchschnittlich 1600 Baht (46 Euro).

Deutlich preiswerter ist die rund zweistündige Fahrt mit einem öffentlichen Bus. Der Preis beträgt 100 Baht (2,90 Euro). Da die Busse jedoch nicht direkt vom Flughafen fahren, sondern vom 4,5 Kilometer entfernten Highway, musst du erst mit einem Taxi dorthin fahren. Am Highway nimmst du dann einen der Busse Richtung Takua Pa, die allesamt durch Khao Lak fahren und dort auf Wunsch an verschiedenen Punkten halten.

Tipps für Inselhopping und die Weiterreise von Khao Lak

Koh Phi Phi

Nahe Khao Lak liegen einige beliebte Urlaubsinseln wie u. a. Koh Phi Phi. Foto: Simon-Dannhauer / 123RF

Khao Lak ist ein guter Ausgangspunkt für Inselhopping in der Andamanesee. Von Phuket (ca. 1,5 Autostunden von Khao Lak entfernt) kommst du mit der Fähre oder dem Speedboat vergleichsweise schnell nach Koh Lanta, Koh Phi Phi und zu vielen anderen Inseln in der südlichen Andamanensee Thailands, darunter Koh Ngai, Koh Kradan und Koh Lipe.

Für Backpacker eignen sich die weniger bekannten Inseln wie Koh Phayam und Koh Chang bei Ranong.

Die Stadt Ranong liegt etwa 200 Kilometer nördlich von Khao Lak nahe der burmesischen Grenze. Die Fahrt mit dem Taxi dauert circa 3,5 Stunden und kostet 4500 Baht (130 Euro). Busse brauchen zwar deutlich mehr Zeit, kosten dafür aber nur ein Minimum des Preises. Die Überfahrt mit dem Speedboat von Ranong nach Koh Chang dauert knapp 30 Minuten, nach Koh Phayam etwa eine Stunde.

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